CLAUS-THEO GÄRTNER

Claus-Theo Gärtner („Matula“): Rente des ZDF-Stars reicht nicht mal für die Miete
Claus Theo Gärtner kehrt als „Matula“ ins TV zurück – und gibt vorher ungewöhnliche Einblicke in die Finanzlage eines Schauspielers.
Update 19. April, 22.49 Uhr: Als Matula lockte Claus Theo Gärtner auch an Karfreitag wieder viele Zuschauer vor die Bildschirme. Doch den Rest seiner Karriere möchte er die Figur nach eigenen Angaben nicht verkörpern. „Ich würde auch ganz gerne mal etwas anderes machen. Nicht immer nur Matula sein. Sicher, ich habe immer mal ein paar Angebote bekommen, aber es war immer Krimi“, so Gärtner zu focus.de. In welchen Formaten würde er denn gerne mitwirken? „Alles Mögliche. Eine Komödie, Theater, alles. Nur möchte ich nicht immer der Detektiv oder der Kriminalkommissar sein müssen.“ Doch am Ende entscheidet wohl die Miete.
„Matula“ Claus Theo Gärtner: Seine Rente reicht nicht für die Miete
Unser Artikel vom 19. April 2019:
München – Als „Matula“ kennt ihn fast jeder TV-Gucker in Deutschland: Claus Theo Gärtner ist eine echte Fernseh-Legende, spielte in hunderten „Ein Fall für zwei“-Folgen mit. Jetzt hat er als Detektiv Josef Matula im Fernsehen einzelne Solo-Auftritte – am Karfreitag zeigt das ZDF den dritten Fall „Tod auf Mallorca“.
Nicht nur als Matula steht Gärtner für klare Worte – und spricht im Interview mit focus.de auch über ein heikles Thema: Finanzen von Schauspielern. Und ein drohendes Geld-Loch im Alter. Dass er vorsorgen müsse, habe er „gar nicht gewusst“, gesteht Claus Theo Gärtner. „Und deswegen bin ich Günter Strack, meinem ehemaligen Partner, mein Leben lang dankbar. Der hat damals zu mir gesagt: ‚Claus Theo, du musst in die Pensionskasse!‘ Wer interessiert sich mit 29 oder 30 Jahren schon für Altersvorsorge? Ich habe also erstmal abgewunken. Aber der Strack hat nicht locker gelassen.“
„Matula“ Claus Theo Gärtner: Günter Strack drängte ihn zur Altersvorsorge
Strack habe ihn förmlich gedrängt, berichtet Gärtner: „Ein paar Wochen später stand er da mit diesem Formular vor mir – und meinte, er geht erst, wenn ich den Antrag unterschrieben hätte. Damals war mir das irre lästig.“
Inzwischen sieht es Gärtner ein wenig anders. „Heute bin ich ihm sehr dankbar. Denn von meiner Rente könnte ich sonst nicht die Miete bezahlen. Und das nicht, weil ich im Luxus lebe, sondern weil die Mieten einfach so teuer sind“, so der Schauspieler.
„Matula“ Claus Theo Gärtner: „Serienschauspieler wie ich können sich glücklich schätzen“
Dabei seien Serienschauspieler, die eine feste Rolle haben, im Vorteil, unterstreicht Gärtner. „Serienschauspieler wie ich können sich glücklich schätzen. Wenn ich heute nichts mehr von der ‚Matula‘-Gage übrig hätte, dann hätte ich sehr schlecht gewirtschaftet. Wer sich nicht glücklich schätzen kann, eine Serienrolle zu haben, ist in Deutschland aktuell schlecht dran.“
Matula-Folge „Tod auf Mallorca“ im ZDF: Dreh war frostig
Den Dreh der Matula-Folge vom Karfreitag hatte sich Gärtner übrigens etwas anders ausgemalt. Angepeilt war, damit im Mai zu starten – „Mandelblüte und so weiter“, erwartete Gärtner. Doch dann musste alles auf Oktober verschoben werden. „Leider war das Wetter nicht so besonders und es hat viel geregnet, teilweise stand die ganze Küstenstraße unter Wasser. Wir hatten 24 Drehtage, ich hatte an jedem einzelnen Tag eine Szene. Dann habe ich in einem Bein einen Krampf bekommen – da hat dann die Aufnahmeleitung gewitzelt, was ist, wenn der Claus gleich umkippt? Aber Unkraut vergeht nicht, richtig? Ein bisschen anstrengend war es aber schon, das gebe ich zu.“
76 Jahre ist Claus Theo Gärtner jetzt alt. Und dennoch will er sich weder zur Ruhe setzen noch für immer in seiner berühmtesten Rolle bleiben. „Ich würde auch ganz gerne mal etwas anderes machen. Nicht immer nur Matula sein. Sicher, ich habe immer mal ein paar Angebote bekommen, aber es war immer Krimi“, klagt er. Er wünscht sich „eine Komödie, Theater, alles. Nur möchte ich nicht immer der Detektiv oder der Kriminalkommissar sein müssen.“
Dass die Matula-Reihe nach den drei Episoden noch weitere bekommt, ist laut Gärtner nicht ausgeschlossen – ein Einsatz pro Jahr und ein gutes Drehbuch, dann wäre er wohl dabei.
Übrigens: Seine Aussage zum Thema Rente hatte Gärtner schon vor mehr als einem Jahr so ähnlich getätigt – auch damals hat sie für Aufhorchen gesorgt.
https://www.rosenheim24.de/stars/claus-theo-gaertner-matula-rente-zdf-stars-reicht-nicht-fuer-miete-zr-12204443.html

Wie kannst Du nun feststellen, ob Dein Körper in der Balance ist?

Viele Menschen messen mit dem oben beschriebenen Indikatorpapier auch Ihren Urin und beurteilen nach der gleichen oben beschriebenen Methode, wie sauer sie sind.
Das ist momentan leider ein weit verbreitetes Missverständnis. Wenn man gerade stark entgiftet oder entsäuert, beispielsweise durch eine gesunde Ernährung, dem Trinken von viel Wasser oder der Einnahme von Nahrungsergänzungen, haben Leber und Niere sehr viel zu tun und transportieren verstärkt Säuren ab. Das Indikatorpapier wird sich deshalb durch den Urin stark rot färben. Im umgekehrten Fall könnte sich das Indikatorpapier auch in den blauen Bereich verfärben, wenn der Stoffwechsel nicht optimal arbeitet und dadurch über die Niere kaum Säuren ausgeschieden werden.
https://connectiv.events/langsam-rosten-ist-nicht-lustig-teil-2/?fbclid=IwAR1K1f4SWomrhpcthYV04YhT7A6QYPpvI8-m2x8TjyARaH9n0xl6rPAYI5c

Studie: Schweißkanäle in menschlicher Haut wirken wie „Antennen“ für 5G-Strahlung

Die Hebräische Universität von Jerusalem hat in einer kürzlich durchgeführten Untersuchung herausgefunden, dass die menschliche Haut wie eine Art Empfänger für 5G-Strahlung funktioniert: Die Haut nimmt die Strahlung wie eine Antenne auf.

Weltweit wird das Projekt des superschnellen 5G Netzes mit aller Macht vorangetrieben. Überall erzählt man uns, wie wichtig das für den Fortschritt ist und wie wunderbar dann alles funktioniert und dass Länder, die es nicht haben, quasi über Nacht wirtschaftlich im Hintertreffen sein werden. Das Internet wird blitzschnell, man kann – oh, wie wunderbar! – Spielfilme in Sekundenschnelle herunterladen, Dein Kühlschrank wird direkt mit dem Supermarkt kommunizieren, dass Du neue Milch, Müsli, Joghurts und Frischkäse brauchst. An allen Ecken und Enden schwärmen die Medien vom neuen, tollen 5G und die Regierungen drängen sehr darauf, die „superschnelle“ 5G-Funktechnologie in den nächsten Jahren vollständig und global einzusetzen. Wir hören nur von den Vorteilen der wunderbaren, neuen Welt mit 5G … wovon wir aber nichts hören ist, dass man uns beweist, das 5G unschädlich und sicher ist. Obwohl viele Wissenschaftler und Fachleute warnen und schwere Schäden an Pflanzen, Tieren und Menschen – kurz an allem, was lebt – befürchten, wird das nirgendwo öffentlich diskutiert, es wird kein Gegenbeweis angetreten, man tut von oben so, als gebe es keine Bedenken dagegen, man ignoriert die Sorgen und Warnung komplett. Warum legen sie uns nicht eindeutig dar, dass 5G harmlos ist?
Vielleicht, weil es nicht so ist? Die 5G-Technologie, für die alle zweihundert Meter Zellentürme benötigt werden, um zu funktionieren, hat sich nicht als sicher erwiesen. Es gibt – im Gegenteil – viele Hinweise, dass sie sehr schädlich für Pflanzen, Tieren und Menschen ist.

Das liegt an der Art von Strahlung, die von 5G emittiert wird – eine Strahlung, die die menschliche Haut aggressiver durchdringt als alles, was bisher von der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik emittiert wird. Die 5G-Strahlung liegt im selben Frequenzbereich wie die berüchtigten Nacktscanner auf amerikanischen und britischen Flughäfen.

„Heutige Mobilfunk- und WLAN-Netzwerke sind auf Mikrowellen angewiesen – eine Art elektromagnetische Strahlung, die Frequenzen bis zu 6 Gigahertz (GHz) nutzt, um Sprache oder Daten drahtlos zu übertragen“, erklärt der Environmental Health Trust (EHT) den Unterschied. „Für 5G-Anwendungen müssen jedoch neue Spektralbänder in höheren Frequenzbereichen von mehr als 6 GHz bis 100 GHz und darüber hinaus freigeschaltet werden, wobei Submillimeter- und Millimeterwellen verwendet werden, damit ultrahohe Datenraten in derselben Zeit übertragen werden können, wie früher mit Mikrowellenstrahlung.“

Eine israelische Studie zeigt: menschliche Schweißkanäle funktionieren wie „Antennen“ für die 5G-Strahlung
Was überdies an der 5G-Strahlung so erschreckend ist, das ist die Art und Weise, wie der menschliche Körper darauf reagiert und sie verarbeitet. Dr. Ben-Ishai von der Hebräischen Universität von Jerusalem entdeckte bei einer kürzlich durchgeführten Untersuchung, dass menschliche Haut wie eine Art Empfänger für 5G-Strahlung funktioniert und sie wie eine Antenne aufnimmt.

„Diese Art von Technologie, die in vielen unserer Häuser vorhanden ist, interagiert tatsächlich mit der Haut und den Augen des Menschen“, berichtet Arjun Walia für Collective Evolution über die Ergebnisse der Studie. „Menschliche Schweißkanäle wirken wie eine Reihe von Spiralantennen, wenn sie diesen Wellenlängen ausgesetzt werden, die von Geräten mit 5G-Technologie ausgesendet werden“, fügt er hinzu.
Die 5G-Strahlung verwendet dieselben Frequenzen wie die Crowd-Control-Waffen des Pentagon
Das US-Militär ist bereits mit der 5G-Technologie bestens vertraut, denn es setzt diese Strahlung seit langem als „nicht tödliche Form der Crowd Control“ ein. Die gleichen 5G-Wellenlängen, die im sogenannten „Active Denial System“ (ADS) des Militärs verwendet werden, werden hier als „Waffen“ bezeichnet. Wenn diese Strahlung auf menschliche Körper gerichtet wird, durchdringt sie die oberste Hautschicht. Dabei wirkt sie so heftig, dass sie ein unerträgliches Verbrennungsgefühl auslöst. Ein todsicheres Mittel, um eine Menschenmenge sofort zu zerstreuen und die Menschen auf der Stelle in die Flucht zu schlagen.
US-amerikanische, russische und sogar chinesische Streitkräfte setzen bereits 5G als Crowd-Control-Waffe ein, was für jegliche Art unerwünschter Protestkundgebungen der Völker überall auf der Welt Schreckliches ahnen lässt. Aus diesem Grund wehren sich viele dieser Gemeinden, so gut sie können, gegen diesen 5G-Angriff. Doch die weltweite Einführung von 5G scheint leider Gottes eine von oben beschlossene und unentrinnbare Tatsache zu werden, egal, wie heftig und entschlossen die Menschen sich wehren und protestieren.

Diese Technologie wird überall von den Top-Militärmächten benutzt und zeigt deutlich, wie effektiv diese Hochfrequenzenergie Menschen und alles Lebendige schädigen kann“, warnt Terence Newton von Waking Times. „Der Kampf um 5G wird überall auf Gemeindeebene zunehmend heftiger geführt und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema verbreitet sich immer schneller.“
https://connectiv.events/studie-schweisskanaele-in-menschlicher-haut-wirken-wie-antennen/?fbclid=IwAR24t6cfp5nY7X3YUFNF8AbNB9aPaCYBlyA1ijAuUlGirTGkkqJRXuu3NqE

Die Pharmaindustrie kauft Apotheker, Ärzte und ganze Krankenhäuser!

Die Pharmaindustrie greift tief in die Tasche, um Ärzte, Spitäler und Apotheken mit Spenden, Honoraren, Reisekosten und Sponsoring zu „unterstützen“. Dabei macht die Branche auch durchaus keinen Hehl daraus, dass sie das tut. Nachdem diese Praxis schon seit Jahren bekannt ist und immer wieder thematisiert wurde und in der breiten Öffentlichkeit auch als „Bestechungsgeld“ wahrgenommen wird, beschloss die Pharmaindustrie 2015, das ganze eben einfach öffentlich zu machen. So, als ob es dann vollkommen in Ordnung wäre.
Freiwillige Selbstkontrolle
Ähnlich, wie im Filmgeschäft, nennt sich das „Freiwillige Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie“ (FSA). Man will das Verhältnis von Arzt zu Pharmaindustrie transparent machen. So veröffentlicht die FSA, gemeinschaftlich getragen von 55 Pharmakonzernen, jedes Jahr, wie viel sie an Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken an Geld ausschüttet. Das nennt sich „Mithilfe bei der Arzneimittelforschung und für die Fortbildung“.

Aufgeschlüsselt, stellt die FSA die Zuwendungen so dar: In die Zusammenarbeit im Bereich „Forschung und Entwicklung“ entfallen 63 Prozent der Geldmittel. Darin enthalten sind sowohl klinische Studien, aber auch die umstrittenen „Anwendungsbeobachtungen“, bei denen die Ärzte ihre Erfahrungen mit definierten Medikamenten in ihrem Praxisalltag aufzeichnen und anonymisiert an die Unternehmen weiterreichen. Organisationen wie etwa Transparency International sehen darin dagegen eine Scheinforschung, die eigentlich nur den Zweck verfolgt, indirekt Einfluss auf den Mediziner zu nehmen.

Für das Besuchen von Fortbildungsveranstaltungen erhalten Ärzte etwa 18 Prozent des Geldtopfes der Pharmaindustrie, darunter fallen auch Vortragshonorare. Weitere 18 Prozent gibt die Pharmaindustrie an diverse Institutionen zur Unterstützung von Veranstaltungen, Spenden und Stiftungen.

Sponsoring von Ärzten, Kliniken und Organisationen durch Pharmamultis ist weltweit Usus und es wird immer mehr. 2017 waren es 600 Millionen Euro, die die Firmen an ihre Einflussklientel ausschütteten. Die Zahlen von 2018 sind noch nicht bekannt und werden erst im Sommer publiziert werden. In der Schweiz waren es im Jahr 2017 160 Millionen Franken, genaue Verwendungszwecke werden hier aber noch ungern angegeben. In Österreich geht man etwas offener damit um. Hier legen pharmazeutische Unternehmen freiwillig offen, was sie im Rahmen von Kooperationen mit Angehörigen und Institutionen der Fachkreise (z.B. Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal, Krankenhäuser oder Forschungsinstitutionen) bezahlt haben. Der Gesamtbetrag von 140 Mio. Euro an geldwerten Leistungen im Jahr 2017 gliedert sich in 89 Mio. Euro für Forschung (64 Prozent bspw. für die Mitarbeit bei klinischen Prüfungen), 31 Mio. Euro im Zuge von Veranstaltungen (22 Prozent für Kongress-Teilnahmegebühren u. ä.), 14,5 Mio. Euro für Dienst- und Beratungsleistungen (10 Prozent für Vortragstätigkeiten) und 5,5 Mio. Euro an Spenden und Förderungen (4 Prozent, bspw. für Patientenorganisationen oder Forschungsprojekte).
Korruption kommt aber noch „on Top“
Trotz der Bemühungen des Verbandes, per freiwilliger Selbstkontrolle und mehr oder weniger Transparenz, was Summen und Verwendungszweck angeht, es gibt daneben auch noch offenbar „Schwarzgelder“ in nicht unbeträchtlicher Höhe. So wird dem Pharmariesen Roche mutmaßliche Korruption, Betrug und Untreue vorgeworfen. Deutsche Behörden durchsuchten deshalb die Räumlichkeiten des Unternehmens in Wuppertal. Die Sache weitete sich aus, und auch weitere Medikamentenhersteller, wie Teva, Amgen und andere gerieten ins Visier der Staatsanwaltschaft. Mit Sponsoring zugunsten des Unternehmens eines Arztes soll Roche dafür gesorgt haben, dass Roche-Medikamente verschrieben werden:

„Wie kürzlich bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen drei Ärzte sowie drei weitere Personen wegen Bestechungsvorwürfen: Teils sollen Patienten gegen womöglich illegale Gegenleistungen zugeführt worden sein, außerdem geht es um das Sponsoring einer wissenschaftlichen Veranstaltung, die der hauptverdächtige Arzt mitveranstaltet hat. Er hatte gleichfalls Geschäftsbeziehungen zu dem Bottroper Apotheker Peter S., der laut dem noch nicht rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Essen über Jahre Zytostatika unterdosiert haben soll.“

Solche Geschäfte aufzudecken erfordert Ermittlungsarbeit. Anders nämlich, als in den USA etwa, wo die Unternehmen gezwungen sind, die Empfänger von Geldern auch namentlich zu nennen, verpflichtet die FSA ihre Mitglieder bis heute nicht, Ärzte dazu zu zwingen, namentlich aufzuscheinen. Eine namentliche Nennung erfolgt nur, wenn der Arzt zustimmt. Dabei könnten die Pharmakonzerne ihre Zahlungen ganz einfach davon abhängig machen, dass die Ärzte eine Namensnennung akzeptieren. Aber kaum ein Arzt erlaubt noch die Identifizierung. Schon 2015 waren nur 31 Prozent dazu bereit, 2016 sank der Wert auf 25 Prozent. 2017 haben ganze 20 Prozent noch der Namensnennung zugestimmt.
Spitzenempfänger in der Krebsforschung
Auch andere Unternehmen werden kräftig gesponsert. In der Schweiz zum Beispiel Excemed, das sich selbst als «führenden globalen Anbieter» medizinischer Bildung bezeichnet. Insgesamt bekam die Genfer Organisation rund 4,7 Millionen Franken. Auf Platz eins in der Schweiz liegt Esmo in Viganello TI: Allein 10,3 Millionen Franken bekam die Gesellschaft für Krebsforschung im Jahr 2017 – 95 von 100 Franken als Spenden und Sponsoring. Esmo ist eine Bank in der Onkologie – sie richtet Kongresse aus, besitzt wissenschaftliche Journale und eine Gefolgschaft von 20’000 Mitgliedern weltweit.
Alles im Vergleich nur ein Klacks ?
Im Vergleich zu den rund 35 Milliarden Euro, die allein die deutschen gesetzlichen Krankenkassen im Jahr für ihre Versicherten ausgeben, scheinen die fast 600 Millionen Euro Zuwendungen der Pharmaindustrie nur ein Klacks zu sein. Pro praktizierendem Arzt in Deutschland kommen dabei im Durchschnitt nicht einmal 1500 Euro zusammen. Doch da nur ein Bruchteil der Mediziner auf die Angebote der Pharmabranche eingeht, kann ein besonders eifriger Arzt bis zu 100.000 Euro im Jahr und mehr erreichen.

Dennoch ist im vergangenen Jahr ca. ein Drittel der Ärzte dem Aufruf der „Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ gefolgt und wurden mit Namen und Adresse inklusive der erhaltenen Summe öffentlich aufgeführt. Denn jeder Patient sollte ja herausfinden können, wie sein behandelnder Arzt zur Pharmabranche steht. Das wurde aber nicht gelobt , sondern hier kam eher der Sozialneid zu voller Blüte. Bis hin zu Hetzkampagnen gegen einzelne Ärzte, die ziemlich hohe Summen von der der Pharmabranche bezogen hatten.
https://connectiv.events/die-pharmaindustrie-kauft-apotheker-aerzte-und-ganze-krankenhaeuser/?fbclid=IwAR2gQFAWu9f9JP1Cb-MZ504ZVjsj0ZpzKLSOiJzu6yLay5w-E1Byeol5Szw

USA riskieren Kuba Krise mit EU

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will den Druck auf das sozialistisch regierte Kuba weiter verstärken, indem sie es US-Bürgern erlaubt, Klagen gegen ausländische Unternehmen in Kuba anzustrengen, sofern sie von Eigentum profitieren, das nach der Revolution im Jahr 1959 verstaatlicht wurde. Die Regelung stützt sich auf das Helms-Burton-Blockadegesetz von 1996.

Zwar bedrohen und sanktionieren die USA schon jetzt weitgehend ungehindert ausländische Unternehmen, die mit Kuba Handel betreiben. Die Verschärfung dieser Politik wird von der Trump-Regierung nun jedoch erstmals offen auch mit zunehmenden wirtschafts- und handelspolitischen Differenzen zwischen den USA und der EU begründet. Zugleich setzt Washington Strafmaßnahmen gegen die Europäer verstärkt als politisches Druckmittel ein.

Das US-amerikanische Wall Street Journal zitiert einen hochrangiger US-Beamten, der die Maßnahme mit einer sich ausweitenden wirtschaftlichen Kluft zwischen den USA und Europa erklärt. Die Entscheidung der USA, ein über zwei Jahrzehnte währendes Moratorium für den dritten Teil des Helms-Burton-Gesetzes von 1996 zu beenden, sei eine Folge von Drohungen aus Brüssel, sagte der namentlich nicht genannte Funktionär. Führende EU-Vertreter hatten in der vergangenen Woche in bilateralen Gesprächen davor gewarnt, dass Brüssel die USA bei der Welthandelsorganisation verklagen könnte, sollte das Blockadegesetz in Gänze in Kraft treten. Möglich wäre auch die Verhängung von Strafen gegen US-Unternehmen durch europäische Gerichte.

Die Drohung gegen EU-Unternehmen, die in Kuba aktiv sind, hatte in den vergangenen Wochen tatsächlich für erhebliche Unruhe in Brüssel gesorgt. Präsident Trump hatte den bislang nicht wirksamen Gesetzespassus vor einigen Wochen erstmals teilweise in Kraft gesetzt und damit kubanische Unternehmen mit Sanktionen belegt. Das hatte real jedoch wenige Auswirkungen, weil zwischen beiden Ländern ohnehin kaum Beziehungen bestehen.

Nach der Entscheidung, Klagen auch gegen Unternehmen aus Drittstaaten zu ermöglichen, warnte die EU die USA nun davor, in Kuba tätige europäische Firmen ins Visier zu nehmen. In diesem Fall müsse die EU „alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen“, um ihre Interessen zu wahren, schrieb die EU-Kommission an US-Außenminister Mike Pompeo.
https://www.heise.de/…/USA-riskieren-Kuba-Krise-mit-EU-4403…
https://www.heise.de/tp/features/USA-riskieren-Kuba-Krise-mit-EU-4403744.html?fbclid=IwAR39T9EIs0jlIV6nmY2346NSDBwSggOYAD9e8HpIxrl0vveMVvLs9ONACMM

Die Grünen in ihrer ganzen Pracht

Wissen Grünen-Politiker oft gar nicht, wovon und was sie überhaupt reden?
In Berlin soll es bereits ein geflügeltes Wort geben: „einen Baerbock schießen“. Gemeint ist damit, dass jemand völlig daneben haut. Dies ist eine Anspielung darauf, dass spätestens ab dem 15. Jahrhundert bei Schützenfesten dem schlechtesten Schützen, der überhaupt nichts traf, ein Ziegenbock als Trostpreis überreicht wurde. Doch dabei ist die Grünenvorsitzende durchaus keine Ausnahme in ihrer Partei. Nein, es scheint sich vielmehr wie ein roter Faden durch Die Grünen zu ziehen, die quasi Bock um Bock schießen.
Baerbock vertut sich um den Faktor 10 hoch 9
„Deutschland hat Pro-Kopf-Emissionen von neun Gigatonnen pro Einwohner. Bangladesch, das ist zehnmal mehr als Bangladesch zum Beispiel.“
Das sagte Annalena Baerbock doch tatsächlich im Dezember 2018 in der ZDF-Sendung maybrit illner, siehe auch das Video ganz unten. Pro Kopf pro Einwohner würde bedeuten, dass im Nenner zweimal pro Kopf vorkäme. Wir hätten dann also 9 Gigatonnen durch Einwohner im Quadrat. Was dieser Quotient ausdrücken soll, bleibt wohl Frau Baerbocks Geheimnis. Vielleicht meinte sie ja, die Pro-Kopf-Emissionen nicht pro Einwohner – doppelt gemoppelt -, sondern pro Jahr. Das ergäbe einen Sinn. Vielleicht hat sie auch das pro Jahr still mitgedacht und hat rein aus rhetorischen Gründen das pro Einwohner wiederholt, weil sie dachte, „die anderen Mitdiskutanten und viele Zuschauer (insbesondere unsere Parteianhänger?) sind ja auch nicht die Hellsten, also wiederhole ich das lieber nochmal“. Geschenkt. Aber wenn man als Spitzenpolitikerin in einer TV-Sendung, die von Millionen Menschen gesehen wird, Zahlen und Einheiten nennt, dann sollten die schon stimmen. Stimmen diese von Baerbock genannten Zahlen, Einheiten und Behauptungen, abgesehen davon, dass sie wohl nicht so richtig verstanden hatte, was Pro-Kopf-Emissionen bedeutet? Betrachten wir es.
Eine Gigatonne sind 1.000.000.000 Tonnen (eine Milliarde oder 10 hoch 9 Tonnen). Jeder Deutsche würde laut Baerbock im Schnitt 9 Gigatonnen, also 9 Milliarden Tonnen CO2 emittieren. Diese Zahl dürfte Ihnen wahrscheinlich spontan extrem hoch vorkommen und wohl auch als wenig realistisch. Schauen wir es uns an. Deutschland hatte, wie Sie hier sehen können, im Jahr 2016 CO2 -Emissionen von 8,88 Tonnen pro Kopf (Platz 24). Runden wir meinetwegen auf 8,9 Tonnen auf und runden wir nochmals auf 9 Tonnen auf. 9 Tonnen, nicht 9 Gigatonnen! 9 Tonnen, nicht 9 Milliarden Tonnen! Baerbock hat sich hier um den Faktor 10 hoch 9, also um den Faktor eine Milliarde vertan. Ich hoffe, dass Frau Baerbock niemals in den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages berufen oder gar Finanzministerin wird. Zwischen einem Euro mehr Schulden und einer Milliarde Euro mehr Schulden ist ein nicht ganz geringer Unterschied.
Baerbock vergleicht Deutschland mit Bangladesch und nicht mit Katar, um Deutschen ein schlechtes Gewissen zu evozieren
Warum Baerbock Deutschland sodann ausgerechnet mit Bangladesch vergleicht, einem der ärmsten Länder des gesamten asiatischen Kontinents mit 90 Prozent Muslimen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Richtig ist, dass die Deutschen in der Tat sehr viel mehr CO2 pro Kopf emittieren als Bangladescher. Hätte sie Deutschland mit dem Kongo, dem Niger oder Äthiopien verglichen, wären die Unterschiede sogar noch krasser.
Vergleichen wir aber Deutschland mit Japan oder den Niederlanden, die wohl eher mit Deutschland vergleichbar sind, was Wirtschaftskraft und Lebensstandard anbelangt, so müssen wir feststellen, dass diese Länder pro Kopf durchaus mehr CO2 emittieren. Und Tschechien und Russland haben sogar noch höhere Pro-Kopf-CO2-Emissionen als Japan und die Niederlande. Taiwan und Südkorea haben sogar noch höhere. Die von Turkmenistan, Estland und Kasachstan sind noch höher. Die Pro-Kopf-Emissionen von Oman, Luxemburg und Kanada übertreffen wiederum die von Kasachstan. Und all diese Länder gehören noch nicht zu den Top-Ten der Pro-Kopf-CO2-Emittenten.
Auf Platz 1 liegt hier Katar mit nicht 8,9, sondern mit 30,8 Tonnen CO2 pro-Kopf pro Jahr, also etwa dreieinhalb mal so viel wie Deutschland. Auf Platz 2 und 3 liegen die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien. Ganz vorne liegen also drei arabisch-islamische Länder.
Halten wir fest: Frau Baerbock hat offensichtlich Probleme mit Einheiten und mit Zahlen. Ob sie so genau weiß, was sie in Diskussionen von sich gibt, sei dahingestellt. Und bei Vergleichen neigt sie offensichtlich dazu, Deutschland mit ganz bestimmten anderen Ländern zu vergleichen, die sich auf einem vollkommen anderen Entwicklungsstand befinden, und nicht mit solchen, die eigentlich eher mit Deutschland vergleichbar wären, vermutlich, das muss hier zumindest angenommen werden, um in ihren eigenen Landsleuten ein schlechtes Gewissen zu erzeugen.
Der Trick ist seit Jahrhunderten und Jahrtausenden bekannt. Erzeuge in den Menschen ein schlechtes Gewissen und biete Ihnen dann etwas Exklusives an, dass sie von ihrer „Schuld“ befreit. Damit hat die katholische Kirche sich dumm und dämlich verdient und es vor 500 Jahren bis auf die Spitze getrieben, Stichwort: Ablasshandel, bis es dann sogar vielen „guten Christenmenschen“, insbesondere einem Herr Luther zu bunt wurde.
Stoßen Deutsche wirklich zehnmal so viel CO2 pro Kopf aus wie Schweden?
Nun könnte man sagen, dies sei vielleicht ein einmaliger Ausrutscher gewesen von Annalena Baerbock. Da hatte sie einfach einen furchtbar schlechten Tage und brachte alles Mögliche durcheinander. Kann ja mal passieren. Wir haben doch auch ganz schlechte Tage. Zwar wäre es dann etwas seltsam, mit welcher Selbstsicherheit sie völlig abstruses Zeug von sich gegeben hat, aber es könnte ja eine absolute Ausnahme gewesen sein. Schauen wir also, was Frau Baerbock an anderen Tagen gesagt hat, ob sie noch mehr Böcke schoss. Im Januar 2019 gab sie zusammen mit Christian Lindner von der FDP der ZEIT ein Interview. In diesem sagte sie:
„Deutschland steht an sechster Stelle weltweit beim CO2-Ausstoß. Pro Kopf stoßen wir doppelt so viel CO2 aus wie Frankreich und zehn mal so viel wie Schweden.“
Betrachten wir, ob diese Aussagen denn jetzt wenigstens alle stimmen. An sechster Stelle stimmt dann, wenn Baerbock hier nicht den Pro-Kopf-, sondern den absoluten CO2-Ausstoß meint. Hier liegt Deutschland, die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde (2018), tatsächlich auf Platz sechs (2016) mit ca. 2,2 Prozent des weltweiten Ausstoßes. Hier liegen wir weit hinter China mit ca. 28,2 Prozent (fast 13 mal so viel!), den USA mit 16 Prozent, Indien mit über 6,2 und Russland mit über 4,5 Prozent und nur knapp vor dem Iran mit über 1,7 und Saudi Arabien mit knapp 1,6 Prozent. Nun hat aber Saudi Arabien nicht einmal annähernd halb so viele Einwohner wie Deutschland. Betrachten wir die Pro-Kopf-CO2-Emissionen aller Länder weltweit, dann liegt Deutschland nicht auf Platz sechs, sondern auf Platz 24. Auch hier fällt also wieder auf, dass Baerbock immer die für Deutschland ungünstigere Zahl wählt, nämlich nicht Platz 24, sondern Platz sechs und dies auch nicht ins Verhältnis setzt zur Größe der Volkswirtschaft.
Weiter behauptet sie, Deutschland würde pro Kopf doppelt so viel CO2 ausstoßen wie Frankreich und zehn mal so viel wie Schweden. Doppelt so viel wie Frankreich stimmt tatsächlich. Deutschland kam 2016 auf 8,88 Tonnen pro Person, Frankreich auf 4,38 Tonnen. Hier lässt sie aber unerwähnt, dass die Franzosen mehr als 5,25 mal so viel Strom aus Kernernergie erzeugen wie Deutschland. Und bezogen nicht auf die absoluten Zahlen, sondern den landesspezifischen Anteil der Kernenergie an der Gesamtstromerzeugung ist der Unterschied sogar noch größer. Dieser Anteil lag 2017 in Deutschland bei 12, in Frankreich aber bei 72 Prozent, also sechsmal so hoch! Und Kernenergie verteufeln Die Grünen ja noch mehr als zum Beispiel Kohlekraftwerke.
Nun zu Schweden. Die Deutschen würden, so Baerbocks Behauptung, pro Kopf zehnmal so viel CO2 emittieren wie unsere nördlichen Nachbarn. Stimmt wenigstens das? Schauen wir wieder in unsere Liste. Deutschland lag 2016 wie erwähnt bei 8,88 Tonnen pro Person. Und Schweden? Bei 3,83 Tonnen. 8,88 ist aber doch nicht das Zehnfache von 3,83. Es ist mehr, aber nicht zehnmal so viel, sondern nur das 2,3-fache. Also ähnlich wie bei Frankreich. Wie kommt Baerbock denn hier auf den Faktor zehn? Ich weiß es nicht und ehrlich gesagt, ich vermute, sie weiß es auch nicht.
Verbreitet Baerbock vorsätzlich und gezielt Fake-News (Lügen) oder weiß sie einfach oft gar nicht, was sie redet?
Somit kommen wir zu dem Ergebnis, Annalena Baerbock, die seit Janaur 2018 zusammen mit Robert Habeck, der meint, so etwas wie ein deutsches Volk gäbe es gar nicht, neue Bundesvorsitzende der Grünen ist, hat offensichtlich nicht nur einmalig größere Probleme mit Daten, Zahlen, Einheiten und Fakten. Manche Zahlen, die sie nennt, stimmen tatsächlich, aber oft greift sie diese dann in völlig verzerrender Weise aus Gesamtzusammenhängen, ohne diese deutlich zu machen. Das Ganze wirkt sehr ideologisch getrieben und scheint darauf abzuzielen, ihren eigenen Mitbürgern ein schlechtes Gewissen machen zu wollen und ihnen einzureden, sie seien im Vergleich mit Bürgern anderer Staaten irgendwie besonders schlimm, was meist der Realität krass widerspricht.
Außerdem vertut sie sich offensichtlich vollkommen bei Zahlen und Einheiten. Dabei kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass sie an diesen Stellen gar nicht bewusst lügen und betrügen, neudeutsch: gezielt Fake-News verbreiten will, es wirkt vielmehr eher so, dass sie öfter nicht mutwillig handelt, sondern einfach gar keine Ahnung hat, wovon sie eigentlich redet, was aber ihren Redefluss und auch den Grad der Überzeugtheit von sich selbst nicht im Geringsten zu tangieren scheint.
Özdemir verwechselt Energie mit Datenmengen
Ist Baerbock nun die schwarze Schwänin innerhalb ihrer Partei oder finden wir ähnliche Muster auch bei anderen Grünen-Politikern? Betrachten wir dazu den Film unten weiter. In einem TV-Interview in der ARD-Sendung Brennpunkt sagte Baerbocks Vorgänger als Bundesvorsitzender, Cem Özdemir:
„Im Spitzenlastbereich, also nicht im Normallastbereich, dann, wenn der Energieverbrauch am höchsten in Deutschland ist (ja genau das bedeutet der Begriff ‚Spitzenlastbereich‘ ja, JFB), ungefähr mittags zwischen elf und zwölf, verbrauchen wir etwa 80 Gigabyte. Wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte. Das heißt, das Anderthalbfache dessen haben wir immer noch übrig, was wir brauchen.“
Lieber Herr Özdemir, ein Byte ist eine Maßeinheit für eine Datenmenge, es ist keine Maßeinheit eines Energieumsatzes pro Zeiteinheit (physikalische Leistung). Oder kurz: ganz andere Baustelle.
Und die Spitzenlast wird nicht nur zwischen 11 und 12 Uhr erreicht, sondern eher zwischen 11 und 14 Uhr und im Winterhalbjahr oft auch zwischen 16:30 Uhr und 19 Uhr. Und wenn wir 80 Gigawatt verbrauchen und 140 Gigawatt produzieren, dann haben wir nicht das Anderthalbfache noch übrig, dessen was wir brauchen, denn 80 sind ja dann von den 140 schon weg, so dass nur noch 60 übrig sind. Und 60 ist nicht das Anderthalbfache von 80.
Fazit: Auch Baerbocks Vorgänger Özdemir scheint größere Probleme mit Zahlen, Zusammenhängen und elementaren Einheiten zu haben, was aber auch bei ihm auf seine Selbstsicherheit keinerlei Einfluss zu haben scheint.
Hofreiter kann nicht mal das übergeordnete Ziel der Klimawandelgläubigen, um das sich alles dreht, korrekt benennen
Nun aber zum absoluten Lieblingsthema der Grünen: dem „Klimaschutz“. Was Prof. Lüdecke dazu sagt („Das Klima kann man nicht schützen“), dass wissen regelmäßige JFB-Leser ja bereits. Interessant ist nun aber, was Anton Hofreiter, neben Katrin Göring-Eckardt Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion, dazu sagt:
„Noch haben wir alle Chancen unter zwei Prozent zu bleiben.“
Auch hier genau das Gleiche wie bei Baerbock und Özdemir. Hofreiter weiß offensichtlich gar nicht so ganz genau, was eigentlich das Ziel all der Anstrengungen der „Klimaschützer“ ist. Es geht nicht um zwei Prozent, also zwei Hundertstel (von was?), sondern es geht den Klimawandelgläubigen darum, die globale Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen.
Somit kommen wir zu dem Fazit: Nein, Annalena Baerbock scheint kein Einzelfall in dieser Partei zu sein. Ganz im Gegenteil, dieses Nicht-wissen-wovon-man-eigentlich-redet scheint sich vielmehr tatsächlich wie ein roter Faden durch die gesamte Partei zu ziehen. Und dabei gehören die drei hier gewählten Beispiele noch längst nicht zum Schlimmsten, was diese Partei in diesem Bereich zu bieten hat. Es gäbe noch ganz andere Exempel, die hier gezeigt werden könnten, insbesondere von Claudia Roth und Katrin Göring-Eckardt. Was aber all diese Personen über ihre eher gering wirkende Sachkompetenz hinaus eint, ist die absolute Überzeugung von sich selbst. Das wiederum hat irgendwie schon etwas Imponierendes und der normale Mensch fragt sich unweigerlich: Wo nehmen die diese Selbstüberzeugung nur her?
Die Grünen in ihrer ganzen Pracht
Wissen Grünen-Politiker oft gar nicht, wovon und was sie überhaupt reden?

Daniel Ellsberg On Assange Arrest

The Beginning of the End For Press Freedom
April 11, 2019
„This is the first indictment of a journalist and editor or publisher…And if it’s successful it will not be the last.“
elated Series
Assange Arrest: Background and Implications
Assange Indictment: A Threat to the Foundation of US Democracy?
Ecuadorian President’s Motives for Surrendering Assange: Vengeance & IMF Loan?
Assange Arrested for Exposing U.S. War Crimes – Paul Jay
Daniel Ellsberg On Assange Arrest: The Beginning of the End For Press Freedom
Assange and Manning Under Arrest: Trump Admin Goes All Out Against Whistleblowers (Pt 1/2)
Assange and Manning Under Arrest: Trump Admin Goes All Out Against Whistleblowers (Pt 2/2)
Contextual Content
Washington Post: Julian Assange carried a book during his arrest. He may have been sending a message.
TRNN: The Doomsday Machine: The Big Lie of the Cold War – Daniel Ellsberg on RAI (1/8)
Story Transcript
SHARMINI PERIES It’s The Real News Network. I’m Sharmini Peries, coming to you from Baltimore.
Whistleblower associated with WikiLeaks Julian Assange appeared to be making a statement as he was shuffled out in handcuffs from the Ecuadorian Embassy in London. He was carrying a book, a book published by The Real News Network with Gore Vidal on the history of the national security state. We gather Assange may have been trying to send the world a message, as did the Washington Post. And you can find an interview that Paul Jay, the senior editor here at The Real News Network, had done with The Washington Post in the link below.
On to talk about Assange and the reasons for his arrest is a man that is, perhaps, the most famous whistleblower in history that has experienced this type of arrests and state threats, is Daniel Ellsberg, who leaked the famous Pentagon Papers. Daniel’s new book, The Doomsday Machine: Confessions of a Nuclear War Planner. You will find an interview series related to Daniel’s book here on The Real News Network, and we’ll put a link to that, as well. Daniel, good to have you here.

DANIEL ELLSBERG Glad to be back with you. Thank you.

SHARMINI PERIES Daniel, your reaction to what has just happened to Julian Assange in London?
DANIEL ELLSBERG It’s a very serious assault on the First Amendment. A clear attempt to rescind the freedom of the press, essentially. Up till now we’ve had a dozen or so indictments of sources, of which my prosecution is the very first prosecution of an American for disclosing information to the American public. And that was ended a couple of years later by governmental misconduct. There were two others before President Obama, and nine or so under President Obama, of sources, none of these having been tested in the Supreme Court yet as to their relation to the First Amendment. Hasn’t gone to them.
This is the first indictment of a journalist and editor or publisher, Julian Assange. And if it’s successful it will not be the last. This is clearly is a part of President Trump’s war on the press, what he calls the enemy of the state. And if he succeeds in putting Julian Assange in prison, where I think he’ll be for life, if he goes there at all, probably the first charge against him is only a few years. But that’s probably just the first of many.
In my own case, my first indictment was for three counts, felony counts. That was later expanded to 12 felony counts by the end of the year, for a possible 115-year sentence. So I think this is a warning shot across the bow of every editor and publisher in the country.
If they make the connection of the Real News Network book that he was carrying with him into prison, which I think Gore Vidal would be very pleased to see, him associated with this incident in terms of defending Julian Assange’s rights, but they may connect you. You may be in the next conspiracy trial with Julian Assange. It may not take much more than that. I see on the indictment, which I’ve just read, that one of the charges is that he encouraged Chelsea Manning and Bradley Manning to give him documents, more documents, after she had already given him hundreds of thousands of files. Well, if that’s a crime, then journalism is a crime, because just on countless occasions I have been harassed by journalists for documents, or for more documents than I had yet given them. So they–none of them have been put on trial up till now. But in this case, if that’s all it takes, then no journalist is safe. The freedom of the press is not safe. It’s over. And I think our republic is in its last days, because unauthorized disclosures of this kind are the lifeblood of a republic.
SHARMINI PERIES Daniel, thank you for connecting that Chelsea Manning is currently sitting in prison, and after 28 days in solitary confinement for not cooperating and answering the questions related to the Julian Assange case, and the grand jury investigation that is underway. Now, it is very interesting that President Moreno of Ecuador withdrew the asylum that was protecting Julian Assange until today in the Ecuadorian Embassy in London, which led to all of this. And Jen Robinson, who is Julian Assange’s–one of his lawyers, tweeted as he was being arrested that she wanted to confirm that Assange had been arrested not just for breach of bail conditions, but also in relation to the U.S. extradition request. Now, in your assessment of having undergone this kind of allegations and arrests, and being under this kind of scrutiny by the state, what do you think the real intentions here is of the United States in forcing this revocation of his asylum from the Ecuadorian Embassy, as well as this request for extradition?
DANIEL ELLSBERG You know, I think the word ‘forcing’ may be misleading here, because it underrates the degree of choice here that Ecuador and the British had in both these cases. And for that matter, the Department of Justice. But they couldn’t really force Ecuador to break the norm of international asylum here by handing him over. They couldn’t force Britain. Obviously both of those were induced by various incentives. My guess would be in the case of Moreno that he’s involved in debt relief. And the U.S., the great creditor nation here–although it’s actually a debtor nation altogether. But they’re able to bring the kind of pressure on Ecuador that caused essentially a lawless action here which threatens everyone in asylum. Everyone in the world. The people in this country who have been granted political asylum, people in Britain, and certainly in Ecuador.
So that’s–that’s very ominous. The British have had a long history here of servility, basically, with respect to their ally the United States, and again, are not too concerned, I think, about law. There was an earlier indication that Ecuador might find an assurance from Britain that Assange was not facing a death penalty as sufficient excuse for revoking his asylum on the grounds that they had really only given asylum because of fear of the death penalty. I think that’s absurd. I think there was no mention of that seven years ago when he got the asylum. And of course you don’t have to be facing a death penalty to be seeking and being granted political asylum. So why exactly this moment is chosen for Ecuador and Britain to truckle to the United States, I’m not sure I notice that the indictment was signed a year ago in March 2018. Maybe they’ve, the price has been haggling between Ecuador and Britain as to what the price would be for handing him over.
As I say, though, it’s a threat not only to journalists, but to people in political status and political asylum everywhere. But the immediate threat, you say the significance of is for Trump, I have no doubt that he wants to define criminally in a courtroom the press as a an enemy of the people. When I say that Assange seeking documents–something that I’ve been asked countless times by a journalist to do, to give them documents–if that’s all it takes, then the First Amendment means very little. And without freedom of the press you have no–you have very little freedom in the country. I’m afraid that’s the direction we’re going.
So journalists in general, I think, should rally around this case, whatever they think of Julian himself. There’s a lot of people who don’t like Julian personally. I am not one of those. I do like him. There’s a lot of people who are very critical of his actions in the election of 2016, on various grounds. I’m not happy with the result to the extent that it in any way aided President Trump to become president. And Trump did, of course, state his love for Julian at one point. He said “I love WikiLeaks” when it seemed to be helping him. But of course a promise of love from Donald Trump is not terribly reliable. We knew that already. So he’s willing to make him the sacrificial goat here, I think, for journalists in general.
SHARMINI PERIES Now, Daniel, you said something very interesting, which is that all those who were interested in press freedom, and of course, defending our right to freedom of expression, and access to information, and knowledge that is critical for democracy, you in this situation was also assisted by various people on the outside. What are some of the pivotal things that happened in your case that might be a lesson for us today?
DANIEL ELLSBERG Well, something that was striking to me was that a dozen or so people helped my wife and I, Patricia and I, who was my–Tricia’s my unindicted coconspirator here, now–and a number of people helped us find lodging while we were eluding the FBI, putting out 17 different parts of the Pentagon Papers to different newspapers to keep the story going after the Times and the Post had both been enjoined, for the first time in our history. And none of those people was ever questioned by the FBI, because we stayed off the phone, basically, which at that time kind of paralyzed them, in the days before computers. In those days payphones were relatively safe. I don’t think that’s true anymore, if there are still payphones, as a matter of fact.
But what struck me was that when I finally wrote an account of that many years later, in the first–about 2002, 30 years later–I had hoped to tell the story of all these other people 30 years later as part of the story that had never gotten into the news. It would be interesting to people. How they had helped us; carrying the papers to different newspapers, and communicating with them, and finding us places to stay. In those days it was quite easy to find people. They just had to be young, basically, with long hair, men or women, and said there’s something you could do here that might help shorten this war. But it might have a lot of legal risk. No one refused. However, 30 years later, not one was willing to let their name be used, because that was a time when John Ashcroft, our previous Confederate Attorney General, before Sessions was the attorney general. And they were afraid, in one case, of deportation; in other cases of indictment, even as late as that.
Now, just a couple of years ago one of–a key person in that process, Gar Alperovitz, did, after consulting his lawyers, decide to let me use his name. And that–there was a New Yorker story about that recently. But others, still cautious. And what it appears now is I think they were right to be cautious about that. I would have thought with all his time having elapsed that could be–and with it having been clear that the publication they’d aided in had served the American interest in helping end the Vietnam War and exposing a lot of lying, I would have thought that they would be not only proud of that, which I think they are, but are willing to take credit for that. Nope. That’s a credit they didn’t want, because it may come at the cost of an indictment. And I hope Gar is not caught up in that at this point.
But the conspiracy charge, I don’t know if there’s a conspiracy charge in this case yet. It’s Chelsea Manning who gave Julian the material has served seven and a half years in prison, and is in prison again right now, apparently because they want her to go beyond what she said, either falsely, which they would be happy with, to incriminate Julian Assange. After all, torture is mainly used for false confessions, to get them. And it’s usually successful at that. But not successful with Chelsea Manning. She was in solitary confinement for ten and a half months, until public pressure got her released into the general prison population years ago. And clearly she’s not a person who can be tortured into a false confession. Or they would want her to give new details of her dealings with Assange that would help them in their prosecution of Assange. And she is not cooperating with the grand jury on that. She objects to the grand jury as an undemocratic–unconstitutional, really–but an undemocratic process and its secrecy, its lack of legal defense, legal support in that process. And many people over the years have resisted that.
As a matter of fact, my codefendant, Tony Russo, refused to testify to the grand jury before–after I was indicted, but before the new indictment. And he spent about a month in jail before he himself was indicted and added to the indictment. So that’s the precedent for what Chelsea Manning is doing now. He didn’t want to be testifying against me in secret to a grand jury, no transcript of the proceedings, no publicity as to what he may have said. In fact, he offered to testify if he was given a transcript that he could publish of his testimony, and they refused to do that, and indicted him itself. I say again, that was Anthony Russo, who is no longer alive.
But Chelsea is doing that right now. She’s acting very courageously–again, I would say, which is not something I would ever demand of anyone. But I’m not at all surprised that she is doing that.
SHARMINI PERIES And Daniel, finally, while the U.S. has requested an extradition here, it is very possible that Julian Assange’s lawyers will resist this request. What are the chances of that succeeding? And if it doesn’t succeed, what awaits him at this end in the U.S. if he’s extradited?
DANIEL ELLSBERG I am doubtful that–but what do I know? My judgment is not worth much here, and it’s a fairly unprecedented case; in fact, totally unprecedented when we’re talking about extraditing him for committing journalism. They do charge him with aiding, or trying to aid Chelsea to conceal her identity on the leaks here. That’s something that the Freedom of the Press Foundation in a different way–and I’m on the board of that, along with Ed Snowden and Laura Poitras, and others. We’ve given out software to many journalist associations to enable people to give them information secretly, and cipher, to encipher it. That’s a little different from what he’s charged with here, but to the same effect, of concealing the source.
Incidentally, Chelsea told me that she intended to reveal herself eventually here to prevent other people from being wrongly accused. That was true of me, and true of Ed Snowden, as well, that we didn’t want other people to be accused of doing what we alone had done here.
So I do think that having induced the British to arrest him forcibly, as just happened, indicates that they will go the extra mile in violating, as I say, international norms by violating his immunity, and his asylum, and then shipping off to the U.S. In my day, his case would have been almost sure to be upheld by this–that is, the case dismissed by the Supreme Court on grounds of violating the First Amendment. But that was a different Supreme Court, 40 years ago. And this court I don’t think at all he could count on to defend the Supreme Court, or much else, in the Bill of Rights. I think a great deal is at risk nowadays, especially with the last couple of appointments that Trump has made. But before that, as well.
So it’s a very ominous situation, not only for Julian Assange, who’s been in one room for almost seven years now, something I suspect, by the way, has affected his judgment in some respects. I don’t endorse every choice he’s made in the last couple of years, in particular. I don’t know what kind of judgment I’d be showing after six years in one room. I think he has ahead of him, for having taken on the world’s mightiest empire and exposed its criminal secrets, in many cases, having to do with torture and assassination, he’s not going to get any breaks from them. I think he’ll be in one room, possibly in solitary confinement, on the excuse that he has further secrets that he might reveal; just as Ed Snowden would face that, I think, possibly for the rest of his life. And that will certainly be far, far more onerous than the room he’s had in the Ecuadorian Embassy, which already amounted to inhumane treatment and wrongful imprisonment. Well, the solitary he’s heading for now is much more serious.
I did notice, by the way, that he was being dragged down the steps. I’ve been arrested many times, and I have a bad back myself. I always walk when I get arrested to spare the backs of the police arresting me. But I think if I were being arrested under these circumstances, with the Constitution at stake here, being absolutely wrongfully arrested, I wouldn’t worry about their backs. I would do what Julian was apparently doing. And that was you’re going to have to drag me into prison.
SHARMINI PERIES: All right, Daniel. Any last thoughts you have on this case? And particularly, if Julian Assange gets charged with espionage on top of all of this?
DANIEL ELLSBERG: It’s a day for journalists in general, especially, and everybody who values a free press, and not only in this country, to join ranks here now to expose and resist the wrongful–and in this country unconstitutional–abuse of our laws to silence journalists. I wouldn’t be at all surprised if he is further indicted under the Espionage Act, as I was, the first person to do that. I suspect that will be added to his charges. And again, that’s a great danger to journalists in general. They have to inform themselves on it and begin to demand that the Espionage Act not be used against the free press as it has been under the last two presidents. Thank you.
SHARMINI PERIES: Daniel Ellsberg, I thank you so much for joining us on this very significant day that exposes the hand of the state that threatens our freedom of expression. Thank you so much.
DANIEL ELLSBERG: Thank you.
SHARMINI PERIES: And thank you for joining us here on The Real News Network.

Daniel Ellsberg On Assange Arrest: The Beginning of the End For Press Freedom

Stalin lebt

Russland
Stalin lebt
Der kommunistische Diktator Josef Stalin (1879-1953) wird 66 Jahre nach seinem Tod einer Umfrage zufolge immer populärer in Russland. 70 Prozent der Russen sind der Ansicht, dass Stalin eine positive Rolle für ihr Land gespielt habe, wie das unabhängige Lewada-Zentrum in Moskau mitteilte. Dieser Wert ist der höchste in den vergangenen 20 Jahren. Jeder vierte Befragte bewundert den Diktator. Fünf Prozent haben Angst vor ihm. 2001 hatten sich noch 16 Prozent entsprechend geäußert. Zum jährlichen Weltkriegsgedenken am 9. Mai, dem wichtigsten Nationalfeiertag, tragen Russen immer wieder Stalin-Porträts durch die Moskauer Straßen. Stalin sei vor allem bei Menschen beliebt, die auf der Suche seien, „stolz auf ihr Land zu sein, weil es in letzter Zeit an großen Leistungen gemangelt hat“, sagte der russische Historiker Iwan Kurilla. „Stalin ist eine Verkörperung einer heldenhaften Zeit der jüngeren Geschichte.“ Stalin-Denkmäler werden wieder neu errichtet Nachdem in den Jahren nach 1956, als Nikita Chruschtschow mit Stalins Verbrechen auf dem XX. Parteitag der KPdSU abrechnete, Stalin-Denkmäler in ganz Russland abgebaut wurden, werden sie jetzt wieder neu errichtet. Laut dem Historiker Pawel Gnilorybow entstanden in den letzten Jahren 60 bis 100 neue Denkmäler für den russischen Diktator. Man stelle sich einen Moment vor, in Deutschland würden wieder Denkmäler von Adolf Hitler aufgestellt oder im Deutschen Bundestag würde (wie im Chinesischen Volkskongress, wo ein großes Bild von Mao prangt) ein Bild Adolf Hitlers prangen. Zum Glück ist das unvorstellbar. Die Zahl der Russen, die die Massenmorde in der Stalin-Ära als unentschuldbares Verbrechen betrachten, sank in den vergangenen zehn Jahren laut einer vor zwei Jahren veröffentlichten Umfrage des Lewada-Zentrums von 72 auf 39 Prozent. Stalins Verbrechen Aber auch im Westen ist – zumindest bei jungen Menschen – nur wenig über die Verbrechen des Kommunismus bekannt. Eine im Jahr 2016 von dem Institut YouGov durchgeführte Umfrage ergab, dass ein Drittel der jungen Amerikaner meint, unter George W. Bush seien mehr Menschen getötet worden als unter Josef W. Stalin. Zu Erinnerung daher einige Fakten, die der französische Historiker Stéphane Courtois in dem 1997 erschienenen „Schwarzbuch des Kommunismus“ zusammengefasst hat. Er berichtet u.a. über folgende Verbrechen, die in der Zeit Lenins und Stalins begangen wurden und denen insgesamt etwa 20 Millionen Menschen zum Opfer fielen: – Exekution von zehntausenden Geiseln und Gefangenen ohne Gerichtsverfahren, – Ermordung von hunderttausenden rebellischen Arbeitern und Bauern von 1918 bis 1922, – Hungersnot von 1922, die 5 Millionen Tote verursacht habe, – Ausrottung und Deportation der Kosaken 1920, – Ermordung von Zehntausenden in Konzentrationslagern von 1918 bis 1930, – Liquidierung von fast 690.000 Menschen im „Großen Terror“ von 1937 bis 1938, – Deportation von 2 Millionen Kulaken und so Genannten von 1930 bis 1932, – Vernichtung von 4 Millionen ukrainischen und 2 Millionen russischen und anderen Bauern sowie kasachischen und kirgisischen Nomaden durch eine künstliche und systematisch verlängerte Hungersnot von 1932 bis 1933, – Deportation von hunderttausenden Polen, Ukrainern, Balten, Moldawiern und Bewohnern Bessarabiens von 1939 bis 1941 und erneut 1944 bis 1945, Deportation der Wolgadeutschen 1941, – Deportation der Krimtataren 1943, – Deportation der Tschetschenen 1944, – Deportation der Inguschen 1944.

Russland: Stalin lebt | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11396395-russland-stalin-lebt
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Afrikanisches Viertel

Wie das Bezirksamt Gegner der Straßenumbenennungen bedrängt
Berlin –
Mit Hilfe eines Tricks versucht das Bezirksamt Mitte, Bürger, die sich gegen Straßenumbenennungen im Afrikanischen Viertel wenden, zur Aufgabe ihres Widerstandes zu nötigen.
Kurz vor Ostern erhielten Anwohner und Gewerbetreibende, die sich zum Beispiel in eine von der Bürobetreiberin Magdalena Sokolowska in der Lüderitzstraße organisierte Unterschriftenliste eingetragen hatten, Post vom Straßen- und Grünflächenamt. Dieses Amt gehört zum Verantwortungsbereich der Stadträtin Sabine Weißler (Grüne) und ist zuständig für die Namensänderungen.
Frist für Bestätigung
Unter der Betreffzeile „Widerspruch gegen die Umbenennung im Afrikanischen Viertel“ werden die Leute aufgefordert, ihren Widerspruch innerhalb einer Frist von drei Wochen zu bestätigen, andernfalls gehe man davon aus „dass Sie keinen Widerspruch einlegen wollen“. Ein vollkommen unübliches Verfahren.
Druckverstärkend droht das Bezirksamt in den Schreiben Bearbeitungsgebühren in ungenannter Höhe an.
Gegen die Umbenennung eines Teils der Petersallee in Anna-Mungunda-Allee hatte es 403 Widersprüche gegeben, 399 gegen die Umwandlung der Lüderitzstraße in Cornelius-Fredericks-Straße, und 397 mal wurde die Umbenennung des Nachtigalplatzes in Manga-Bell-Platz abgelehnt. Insgesamt waren 405 Widersprüche von (Einzel-) Personen eingegangen.
Peinlich viele Widersprüche
Diese für Bezirksamt und Bezirksparlament peinlich hohe Zahl soll nun offenbar reduziert werden. Karina Filusch, Vertreterin der Bürgerinitiative Pro Afrikanisches Viertel vermutet, die Angefragten sollten „in der Wahrnehmung ihrer rechtsstaatlich garantieren Interventionsmöglichkeiten verunsichert“ werden.
Bezirksamtssprecher Christian Zielke hatte im März der Berliner Zeitung bestätigt, dass die Bürger, die Widerspruch einlegten, mit Gebühren rechnen müssten.
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/afrikanisches-viertel-wie-das-bezirksamt-gegner-der-strassenumbenennungen-bedraengt-32402680?originalReferrer=https://www.facebook.com/&originalReferrer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com%2F&dmcid=sm_fb_p&fbclid=IwAR3A8fzJwZpPuh3htVsFe_nOyLC7c4NgMsizqkLNaLaxvReFcm7o34CDTQg