Singapore ‘idiot’s guide’ to coronavirus crisis control: don’t do it like Hong Kong

Yonden Lhatoo strongly recommends listening to the recent rant by the city state’s trade minister, against panic-stricken citizens snapping up masks and stockpiling essential goods when there is no need to
Yonden Lhatoo
Published: 6:54pm, 22 Feb, 2020
Anka Gehre
23. Februar um 07:56 •
Betreffend Corinavirus ist es doch recht interessant zu beobachten, wie sich unterschiedliche „Copingmethoden“ der Staaten auf die Verbreitung des Virus UND den Zustand der Gesellschaft (Panik, Mobmentalität usw.) auswirken.
Während bspw. Singapur massiv öffentlich Fallzahlen und Übertragungswege rekonstruierte und veröffentlichte und die Bürger aufklärte, zur Ruhe aufrief und jeder Bürger auch nur mit laufender Nase aufgefordert wurde, sofort zum Arzt zu gehen und auch unter anderer Diagnose in Krankenhäusern liegende Patienten („Grippe“, „Lungenentzündung“) getestet wurden sowie die Arbeitnehmer aufgefordert werden, nach Möglichkeit von daheim aus zu arbeiten und Arbeitgeber, die dies nicht erlauben wollen, zur Zeit medial wie auch regierungsseitig aufgefordert werden, ihre „Politik“ zu überdenken, scheint das „Krisenmanagement“ in anderen Staaten recht unprofessionell zu sein.
Es war demnach zu erwarten, dass in Singapur die Fallzahlen sehr früh sehr hoch schnellen, WEIL man die „Nester“ und Fälle fein säuberlich aus der Öffentlichkeit entfernt, aber die Fallzahlen dann eben beginnen, vor anderen Staaten abzuebben, während andernorts die Zahlen zunächst niedrig oder bei Null bleiben, um dann auch bei den Todeszahlen plötzlich massiv zu steigen – nämlich dann, wenn es nicht mehr unter der Decke zu halten ist.
Entweder man hat so etwas von Beginn an im Griff, oder man muss später mit weitaus drastischeren Folgen rechnen als die, die von Beginn an die Augen aufmachten.
Und so wurde der Singapurer Wirtschaftsminister vor ein paar Tagen doch recht deutlich zu schildern, wie man es eben NICHT machen sollte, nämlich so wie Hong Kong. Inzwischen könnten Südkorea, Japan, Italien dafür auch genannt werden. Dem Minister brachte es massiv Sympathiepunkte.
Amüsant zu lesen.
>>>It’s an appeal to common sense and a lament for the lack of it, as well as a contemptuous rebuke to mass hysteria, mob mentality and selfish, irrational behaviour triggered by the coronavirus crisis. And it’s all delivered in classic Singaporean style – thickly accented, punctuated regularly with Singlish slang, and simultaneously crude, hilarious and on point.
(…)
“If we issue surgical masks and give everybody surgical masks just to make them feel shiok shiok [immensely satisfied] because they say Carrie Lam wear mask, right? At the conference, right? Ah today you see newspaper. What is happening to Hong Kong now? What did South China Morning Post report about Hong Kong? They are down to less than one month’s supply of masks for their medical people. Which means that when the medical people don’t even get masks, you think they dare to go and take care of the sick people?”
(…)
“Actually, ah, this one, ah, I’m damn ashamed. You know why? Sia suay. I don’t know how to say in English. Eh, in English sia suay called what? We embarrass ourselves. Disgraceful. We disgrace ourselves. Don’t say Third World lah; Third World also some people quite nice one.”<<< https://www.scmp.com/news/hong-kong/politics/article/3051916/singapore-idiots-guide-coronavirus-crisis-control-dont-do?fbclid=IwAR1wKxAM6OThFplwwyTOb8fU1ZA5qhH7VkupDUtLqqd7q3neTBJbAD9WLO4 https://www.channelnewsasia.com/news/singapore/covid-19-coronavirus-singapore-moh-update-new-cases-discharged-12462176?fbclid=IwAR0gKkny5CdQ0aMxn9yorb1IukhbAHj-RThoFyx3oWVBybUuNlg0onXFa5M https://www.channelnewsasia.com/news/asia/coronavirus-south-korea-covid-19-highest-alert-president-moon-12462162?fbclid=IwAR0sza2D3hmCdH1nkaboyjB8FTebcs8Rsn3Ncc2JU8wklHaG8leTlUjTW7s