Nach Betrugsvorwürfen entlassen

Mann von Franziska Giffey will nicht, dass Urteil gegen ihn veröffentlicht wird
Im Januar wurde Karsten Giffey, Mann von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, aus dem Berliner Landesdienst entlassen. Der ehemalige Beamte im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) soll bei der Arbeitszeitabrechnung betrogen haben. Nun kommt heraus: Giffey will verhindern, dass das Urteil gegen ihn veröffentlicht wird.
Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“. Demnach habe das Berliner Verwaltungsgericht bestätigt, dass ein entsprechender Eilantrag Giffeys beim Gericht eingegangen sei. Normalerweise werden Gerichtsurteile veröffentlicht. Das Gericht sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“, wegen des Daten- und Personenschutzrechtes dazu keine Auskunft gegeben werde.
Karsten Giffey soll Arbeitszeiten nicht korrekt erfasst haben
Giffey arbeitete als Beamter im Landesamt für Gesundheit und Soziales und war dort als Veterinär eingesetzt. Dem Mann der SPD-Politikerin wird vorgeworfen, seine Arbeitzeiten nicht korrekt erfasst zu haben. Er soll zudem Dienstreisen abgerechnet haben, die gar nicht stattfanden.
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