DIE HAUSTÜR IST NOCH NICHT EINGEBAUT

Wir sollen GEZ-Gebühr für Rohbau zahlen!
Ingolstadt – Klarer Fall von über Gebühr die Härte!
Carmen (39) und Wolfgang Pfisterer (32) aus Ingolstadt (Bayern) bauen gerade ein Haus. Und damit Sohn Robin (3) am neuen Wohnort später auch gleich einen Kindergarten-Platz bekommt, haben sich die Eltern schon mal polizeilich dort gemeldet.
Womit sie nicht rechneten: Prompt schrieb der „Beitragsservice“ (früher GEZ) und wollte für die Baustelle tatsächlich Gebühren haben!
Der Vater: „Die Dame am Telefon blieb hart, ich müsse auch für die Zweitwohnung zahlen.“ Stimmt nicht! Nachdem „BILD kämpft“ bei der öffentlich-rechtlichen Behörde vorsprach, erledigte sich das.
Aktuelle Rechtslage nämlich: Laut Bundesverfassungsgerichts-Urteil vom 18. Juli 2018 (Az. 1 BvR 1675/16 und weitere) kann man sich für Zweitwohnungen per Antrag von der „GEZ“ befreien lassen. Dazu hat das Gericht vom Gesetzgeber eine gesetzliche Neuregelung bis zum 30. Juni 2020 gefordert.
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