Die Entsachlichung von Politik

Es wurde ein Nährboden geschaffen, auf dem eine neue Generation von Politikern, Journalisten und Verbandsvorsitzenden eine Drohkulisse aufgebaut hat, vor der jeder Versuch, eine vernünftige und weitsichtige Debatte zu führen, schnell mit plakativen Vorwürfen wie „rassistisch“, „populistisch“ oder schlicht nur „rechts“ abgeschmettert wird.

Gestützt wird diese Entsachlichung von Politik durch eine sogenannte „Große Koalition“, die seit einer gefühlten Ewigkeit in Deutschland regiert und die über den größtdenkbaren politischen Rückhalt verfügt, indem fast all ihre Beschlüsse und Handeln nicht nur von Union und SPD, sondern im Kern auch von pseudo-oppositionellen Vertretern der Grünen und Kommunisten getragen werden.

Ob die sogenannte Energiewende oder die Politik der „Willkommenskultur“, ob „Ehe für alle“ oder „Klimarettung“ – die Beschlüsse der Bundesregierung treffen in den Medien und Politik auf breite Zustimmung und genießen über lange Strecken scheinbar auch die breite Unterstützung der Bevölkerung, wenn diese in Umfragen mit deutlicher Mehrheit sich hinter Merkel und deren inhaltliche Ziele stellt.

Verheißungen von Gesinnungsethikern führen in die Katastrophe