Der Schuljunge Robert Habeck…

Nach Habecks Trump-Schelte:Kritiker lassen Grünen-Chef wie Schuljungen dastehen
Robert Habeck übte heftige Kritik an der Rede von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. „Ein Desaster“ sei diese, „völlig daneben“, Trump sei der Gegner.
Nun bekommt Habeck für seine Äußerungen die Breitseite. CDU-Außenpolitikexperte Norbert Röttgen sagt, es sei Habeck gelungen, sich selbst zu disqualifizieren. Habecks Kritik offenbare „mindestens eine erschreckende außenpolitische Einfältigkeit des grünen Spitzenmannes“. Trump sei nicht der Gegner, sondern „der demokratisch gewählte Präsident des Landes, das das Rückgrat unserer eigenen Sicherheit bildet“. Auch US-Botschafter Robert Grenell attackiert Habeck: „Er hätte besser zuhören sollen“, sagte Grenell der „Bild“-Zeitung. „Dann hätte er vielleicht verstanden, wie man eine Wirtschaft wachsen lässt und zeitgleich den CO2-Ausstoß senken kann.“ Das seien zwei Dinge, die Habeck noch lernen müsse.
Habeck: „Der Typ braucht Widerrede“
Habeck hatte am Dienstag seine Kritik noch etwas eingeschränkt. Deutschland habe den USA viel zu verdanken, unter anderem die Befreiung vom Faschismus. Dies könne nicht durch einen US-Präsidenten alles kaputt gemacht werden. Man müsse Trump besuchen, aber man müsse ihm auch widersprechen. Dies könne man vielleicht auch ein bisschen höflicher tun, als er es getan habe „im ersten Brast“. „Aber: Der Typ braucht Widerrede.“
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