Wieviel DDR steckt noch in Joachim Gauck?

Joachim Gauck empfiehlt plötzlich die Duldung einer linken Regierung in Thüringen, 2014 warnte er noch ausdrücklich davor!
Es ist derselbe Joachim Gauck der noch 2014 vor Bodo Ramelow und den Seilschaften der ehemaligen SED warnte. „Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren. Aber wir sind in einer Demokratie. Wir respektieren die Wahlentscheidungen der Menschen und fragen uns gleichzeitig: Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte bei der Unterdrückung der Menschen hier, dass wir ihr voll vertrauen können?“ (Gauck am 2. November 2014 vor der Wahl Bodo Ramelows zum ersten Ministerpräsidenten der Linken.) (dpa)
Zu Gauck selbst blieben immer Fragen nach seiner tatsächlichen Rolle beim Mauerfall und seiner Vergangenheit offen, zum Teil wurden sie auch erst gar nicht gestellt. Warum nicht?
Ein Blick auf die Anfangsjahre der nach ihm benannten Gauck-Behörde, der Stasiunterlagenbehörde (BStU), weckt den Verdacht, dass Joachim Gauck im Falle ehemaliger Mitarbeiter des MfS einem allzu freundlichen DDR-Staatsverständnis frönte. Auch der Verdacht, dass unter seiner Leitung der Behörde jede Menge Akten, bis hin zu jener von Angela Merkel, die es wider jeden normalen Ablauf angeblich nie gegeben haben soll, einfach verschwanden.
Wie viel DDR steckt also heute noch in diesem Joachim Gauck?
Warum jetzt diese Kehrtwende gegenüber seiner Warnung von 2014?
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Aus Feind wird Freund