Systematische Massenverarmung Staunen, dass so etwas möglich ist

Völliger Irrsinn!

>>Die neue EU-Kommission hat sich vorgenommen, den zuletzt genannten Punkt umzusetzen und eine Massenverarmung herbeizuführen. Ich übersetze das Vorhaben, das die „Tagesschau“ dankenswerterweise auf die vier wesentlichen Punkte der geplanten Massenverarmung gebracht hat, einmal in die Realität.<<<

Grüne Agenda: Europäische Union

Die Strategie in aller formalen Kürze: Eine Katastrophe wird erfunden, eine, die herkömmliche Ereignisse, die es zu allen Zeiten auf der Erde gab, Sturmfluten, Waldbrände, Trockenheiten, zu etwas Außergewöhnlichem erklärt.

Die zum Außergewöhnlichen erklärten Normalitäten werden im nächsten Schritt zur Folge einer erfundenen Ursache gemacht, die niemand durch seine eigene Wahrnehmung nachprüfen kann. Über willkürliche Assoziationen oder fabrizierte Zusammenhänge, von denen niemand weiß, ob sie relevant sind, wird ein Zusammenhang zwischen alltäglichem Handeln und dem außergewöhnlichen Ereignis, der Katastrophe, behauptet.

Der psychologische Trick hinter dieser Finte funktioniert in zwei Richtungen. Erstens: Menschen haben sich immer gerne wichtig gefühlt, als Masters of the Universe, um deren Steinhaufen sich alles dreht. Der alte geozentrische Glaube, er kommt als Klimareligion wieder. Zweitens: Die Bereitschaft, etwas, das alltäglich ist, wie eine Hitzewelle, nunmehr dem ganz Außergewöhnlichen unterzuordnen, wird umso höher, je mehr der nunmehr Gläubige den irrigen Eindruck hat, durch seine Unterordnung gewinne er an sozialer Statur, an Prestige, könne er sich sozialen Status und Überlegenheit über die Nichtgläubigen verschaffen: Kinder glauben, sie seien plötzlich wichtig geworden, weil sie durch Straßen laufen. Polit-Darsteller glauben, durch virtue signalling ihre nicht vorhandene Statur überdecken zu können und „zu wachsen“. Journalismus-Darsteller glauben durch Unterordnung unter den herrschenden Glauben die ihnen fehlenden Kompetenzen zu Recherche und kritischer Berichterstattung übertünchen zu können. Die Koalition der Katastrophengläubigen, die den anthropozentrischen Klimawandel anbetet, ist im Wesentlichen eine Koalition der intellektuellen Loser.

Gelingt es, die Katastropheninszenierung in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses zu stellen, kritische Stimmen zu unterdrücken und den Eindruck zu erwecken, es gebe keinerlei Raum dafür, an der Wahrheit der Offenbarungen der Klimawandelreligion zu zweifeln, dann ist die Plattform geschaffen, um mit dem Vorwand, die Katastrophe abwenden und das Klima retten zu wollen, Bürger nach Strich und Faden zu bestehlen, ihre Freiheitsrechte einzuschränken, ihren finanziellen Möglichkeitsraum so schrumpfen zu lassen, dass viele in die Armut fallen, sie zu abhängigen Sklaven eines Glaubenssystems zu machen.

Die neue EU-Kommission hat sich vorgenommen, den zuletzt genannten Punkt umzusetzen und eine Massenverarmung herbeizuführen. Ich übersetze das Vorhaben, das die „Tagesschau“ dankenswerterweise auf die vier wesentlichen Punkte der geplanten Massenverarmung gebracht hat, einmal in die Realität.

„Ausdehnung des Emissionshandels, zum Beispiel auf Flüge, Schiffe, Bau“: In der Realität bedeutet das (wie man in jedem Lehrbuch der Makroökonomie nachlesen kann): höhere Kosten für Bürger, die fliegen wollen, höhere Kosten für Bürger, die eine Schiffspassage benötigen, höhere Kosten für Häuslebauer und Mieter. Da der Welthandel fast überwiegend per Schiff und Flugzeug abgewickelt wird, bedeutet es eine Verteuerung der Nahrungsmittel und der Konsumgegenstände, es bedeutet, dass Bürger mehr Geld aufwenden müssen, um das zu kaufen, was sie sich derzeit kaufen. Die meisten werden dazu nicht in der Lage sein, schon weil die hier zusammengestellten Kosten nicht die einzigen Kosten sind, die sie im Rahmen des EU-Plans zur Massenverarmung zu tragen haben. Als Folge wird die Inlandsnachfrage nach kostenintensiven Produkten wie zum Beispiel Pkws sinken. Unternehmen in den davon betroffenen Industrien werden Arbeitsplätze abbauen, um der geringeren Nachfrage Rechnung zu tragen. Als Folge davon wird sich die Arbeitslosigkeit und der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme erhöhen, dem mit einer Erhöhung der Abgaben zur Arbeitslosenversicherung, zur Kranken- und Rentenversicherung begegnet werden muss. Das führt dazu, dass Bürger, die sich bislang noch den gewohnten Standard leisten konnten, in die Reihe derer einscheren, die ihre Nachfrage reduzieren müssen. Wir haben es hier mit einem sich selbst verstärkenden Prozess zu tun, der nur ein Ende findet: Massenverarmung!

„CO2-Steuer auf Importe, die nicht nach EU-Standards produziert werden“: Die Handelspartner der EU werden in zwei Klassen zerfallen, diejenigen, die sich die EU-Standards aufzwingen lassen, und diejenigen, die sich die EU-Standards nicht aufzwingen lassen. Aus Letzteren werden die Importe für die EU-Bürger durch die Kohlendioxidsteuer auf Importe verteuert und sie werden geringer, denn Unternehmen, die vorhersehen können, dass der Absatz ihrer Produkte auf einem Markt zurückgeht, werden diesen Markt nicht mehr im gewohnten Maße, wenn überhaupt noch, beliefern. Die Wirkung solcher verheerenden staatlichen Eingriffe, ausgeführt von Überzeugungstätern oder ökonomischen Dummköpfen, kann man heute schon anhand der Lieferengpässe bei Medikamenten bewundern. Die Verknappung des Angebots, die vermutlich von der EU-Kommission gewollt ist, denn hungrige Mägen können besser kontrolliert werden, wird sich gemeinsam mit der bereits vorhandenen Schwäche der Inlandsnachfrage negativ auf den Zufluss von Kapital auswirken, die ausländischen Direktinvestitionen werden einbrechen. Als Folge werden innovative Industrien nicht mehr in Europa, sondern außerhalb der von EU-Kommissaren zerstörten Wirtschaftszone investieren. Ein Nachzugseffekt ist die normale Reaktion auf derartige Verlagerungen, weil Unternehmen auf der Höhe des Wettbewerbs bleiben müssen. Abermals gehen Arbeitsplätze verloren. Abermals wird der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme erhöht. Abermals steht am Ende die Massenverarmung.

Die Länder, die sich die EU-Standards aufzwingen lassen, sind Länder mit einer schwachen Ökonomie, afrikanische Länder in der Regel, arme Länder, deren Unternehmen sehr empfindlich auf höhere Produktionskosten reagieren. Ländern, in denen jetzt schon das Kapital fehlt, um der Mehrheit der Bevölkerung ein annehmbares Leben zu ermöglichen, wird durch die EU-Kommission willentlich Kapital entzogen, die Grüne Agenda sieht also nicht nur die Verarmung der Europäischen Bevölkerung vor, sondern auch die Schaffung von Armutszonen in Afrika. Was passiert, wenn in Afrika Armutszonen entstehen, ist bekannt. Es gibt Bürgerkrieg und einen Exodus der Bevölkerung. Wohin die Bevölkerung zieht? Nun, es gibt den „Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration“, darin können die Zielländer nachgelesen werden.

„Fonds für sozial gerechten Strukturwandel in Kohleregionen“: Sowjets, und die EU-Kommission tritt nahtlos mit ihrer Grünen Agenda in die Fußstapfen der kommunistischen Sowjets, können sich nur in ihren Ämtern halten, wenn sie eine Klasse von Günstlingen schaffen, die in ihrem Wohl und Wehe vollständig von Mittelzuweisungen durch die Sowjets abhängen. Heute nennt man derartige Formen der politischen Korruption, der Schmiergeldzahlung im Austausch für politische Loyalität und entsprechendes Kriechertum „gerechten Strukturwandel“. Die Programme, die hier aufgelegt werden, um eine schwätzende Klasse durchzufüttern, kann man sich ausmalen, wenn man im Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums „Rechtsextremismus“ durch „gerechten Strukturwandel in Kohleregionen“ ersetzt und dahingehend anpasst, dass nunmehr nicht mehr bekämpft, sondern gefördert wird.

„‚Offshore-Offensive‘ beim Ausbau der Windenergie“: Der Gnadenstoß, den die EU-Kommission vorsieht, um auch sicherzustellen, dass das Projekt „Massenverarmung“ erfolgreich abgeschlossen werden kann, besteht in der Zerstörung der Versorgungssicherheit mit Strom, bei gleichzeitiger Mästung der grünen Kostgänger. Abermals ist die Kette von Dominosteinen, die angestoßen wird, leicht vorherzusehen. Unternehmen, die eine stromintensive Produktion betreiben, müssen entweder auf eigene Kosten für Stromsicherheit sorgen. Als Folge steigen die Preise der Produkte und somit einmal mehr die Kosten für die Bürger. Oder die Unternehmen wandern ab. In beiden Fällen gehen Arbeitsplätze verloren. Im ersten Fall deshalb, weil die Unternehmen die höheren Kosten nicht vollständig auf die Preise umlegen können, aber dennoch einsparen müssen und weil die Nachfrage aufgrund der oben beschriebenen Maßnahmen der EU-Sowjets sinken wird. Im zweiten Fall deshalb, weil die Unternehmen ihren Laden zumachen und ins Ausland abwandern.

Die Zeche der Pläne der EU-Sowjets zahlen in jedem der beschriebenen Fälle die Bürger. Ihr Lebensstandard wird nachhaltig zerstört. Das Leben, das sie bislang gewohnt waren, werden sie nicht mehr führen können. Große Teile der Bevölkerung werden in die unterschiedlichsten Formen der Armut getrieben, ihrer Ersparnisse, ihres Wohlstands, ja ihrer Würde bestohlen, weil eine Klasse von ehr‑, ruch‑ und skrupellosen Polit-Darstellern, ergänzt um eine Klasse von opportunistischen und/oder dummen Nutznießern, den Plan gefasst hat, die Welt vor den Folgen einer Katastrophe zu retten, die frei erfunden wurde.

Diesen Plan der systematischen Verarmung der EU-Bevölkerung zum „Mann-auf-dem-Mond-Moment“ der EU zu stilisieren, zeugt entweder von geistiger Umnachtung oder von Zynismus, denn als Neil Armstrong den ersten Fuß auf den Mond gesetzt hat, da war er umgeben von einer kahlen Landschaft ohne Leben, aus Sand, Stein und weitgehend fehlender Atmosphäre.

Und am Ende eines solchen Posts kann man nicht anders als innezuhalten und zu staunen, darüber zu staunen, dass so etwas möglich ist.

https://ef-magazin.de/2019/12/13/16197-was-der-green-deal-der-eu-wirklich-bedeutet-systematische-massenverarmung?fbclid=IwAR1RPHzv-YFVbvQNxorQjO28iEJGcG2ZFAn9qOz1QJ7TT_qni74rSK112y0