Soros-Geldregen für Italien: Einfluss auf Einwanderungspolitik und Wahlen

Zwischen 2017 und 2018 ließ die Open Society Foundations des US-Multimilliardärs und begnadeten Spekulanten, George Soros, 8,5 Mio. US-Dollar nach Italien fließen. Das brisante Papier mit allen Details, an wen die Geldsummen flossen, wurde kürzlich von der italienischen Presseagentur Adnkronos veröffentlicht und die auf der Liste aufscheinenden Kürzel der Empfänger entlarvt.

Fokus der in dieser Zeit umgesetzten 70 Projekte sei die Unterstützung der Migration mit Geldmitteln ohne Grenzen, schrieb Il Giornale in einem Kommentar dazu. Soros präge über seine Open Society Foundations die Gesellschaft Italiens. Mehr als 20 Jahre seien vergangen, seit Soros mit einer Monsterspekulation die italienische Lira um 30 Prozent in den Keller rasseln ließ.

Geldmittel ohne Grenzen für eine Welt ohne Grenzen

Er habe wohl dafür die Ehrendoktorwürde der Universität Bologna erhalten, hieß es ironisch. Während die Linken hysterisch vor russischen Hackern und angeblichen Einmischungen fremder Länder (dem Kreml) in Europa warnen, verlieren sie kein Wort über die Millionen, die Soros nach Italien schleuse.

Millionen US-Dollar für Pro-Migration

So gingen u.a. etwa 385.000 US-Dollar an den Verein für Rechtsstudien zur Einwanderung (Asgi), der in der Vergangenheit Gemeinden verklagte, weil sie sich gegen illegale Migration wehrten. 300.000 US-Dollar erhielten die ultralinken Italienischen Radikalen für Initiativen zur Unterstützung von Migranten und der Verbesserung ihres „soziales Wohles“. Ein dicker Soros-Scheck von über 230.000 US-Dollar ging an das Istituto Affari Internazionali (IAI), deren Chef Ex-EU-Kommissar Ferdinando Nelli Feroci ist. Dies, um „den Dialog mit politischen Akteuren über neue Ansätze für die Einwanderung und die europäische Asylpolitik zugunsten von Migranten, Flüchtlingen und Aufnahmegesellschaften zu schulen und zu fördern“.

Die Organisation „Purpose Europe Limited“, die in Italien tätig ist, um eine größere Akzeptanz von Migranten zu fördern, bekam über 170.000 US-Dollar für einen 2018 veröffentlichten Bericht über die „Einstellungen zu nationaler Identität, Einwanderung und Flüchtlingen in Italien“.

Brüssel-Lobby, Universitäten und Roma-Verband

Einen Geldsegen von 200.000 US-Dollar erhielt im Vorfeld der EU-Wahl die ultraliberale pro-Brüssel-Bewegung „+Europa“, gegründet von der früheren italienischen Außenministerin Emma Bonino.

25.000 Dollar erhielt die politische Fakultät der Universität von Urbino vor den italienischen Wahlen 2018 für die Erstellung eines Abbildes politischer Informationen in den nationalen Medien. Ebenfalls 25.000 US-Dollar gingen an die Universität von Perugia für einen Workshop mit Fokus auf soziale Medien und politischer Kommunikation. Auch Roma-Verbände unterstützt Soros gerne: die „Associazione 21 Luglio“ freute sich zwischen 2017 und 2018 über rund 170.000 US-Dollar.

Unterstützung für Migrantenstadt Ventimiglia

Der Stadt Ventimiglia schenkte Soros insgesamt 83.500 Dollar für die Revitalisierung des öffentlichen Parks. Davon gingen 58.500 Dollar direkt an die Stadtverwaltung, deren Chef damals ein linker Bürgermeister war. In Ventimiglia herrscht Chaos. Die Stadt ist Sammelplatz für illegale Migranten, die weiter nach Frankreich wollen. Viele von ihnen werden wieder zurückgeschickt. Vor Ort haben Caritas und Schlepper alle Hände voll zu tun. Die Stimmung der Bevölkerung war nahe am Kippen, wegen der überall wild lagernden Migranten und steigender Kriminalität. Bei der Kommunalwahl im Mai 2019 wurde ein neuer Bürgermeister gewählt. Er vertritt die rechte Lega.

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