Heizungskäufer stornieren Aufträge in Millionenhöhe

Das ist doch der Sinn der Sache,diese Klimaaffen wollen die Deutsche Wirtschaft Vernichten,und der Deutsche Michel macht mit und klatsch Beifall.
Und sobald die Förderung feststeht, beginnt der „Run“.auf was sie wollen mit ihren Beteiligungen an Unternehmen der Klima Maffia.

Mit ihrem Klimapaket hat die Bundesregierung den Heizungsmarkt in Deutschland ins Chaos gestürzt: Tausende Eigenheimbesitzer haben ihre Bestellungen storniert. Sie spekulieren auf Zuschüsse. Doch ob die kommen, ist unsicher.

Die im Klimapaket der Bundesregierungangekündigten Maßnahmen zur CO2-Reduzierung in Gebäuden haben die Heizungshersteller in Deutschland kalt erwischt: Nach Angaben des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat die Aussicht auf staatliche Zuschüsse Auftragsstornierungen in dreistelliger Millionenhöhe zur Folge.

Eine von der obersten Interessenvertretung des Handwerks durchgeführte Befragung der Mitgliedsbetriebe ergab nach WELT-Informationen, dass allein in den vier Wochen nach Bekanntgabe der geplanten Fördermaßnahmen hochgerechnet mehr als ein Drittel der rund 24.000 Innungsbetriebe durchschnittlich jeweils zwei Auftragsstornierungen erhalten haben.

„Die von den Eigenheimbesitzern zurückgenommenen Aufträge summieren sich nach unserer Schätzung bereits jetzt auf einen dreistelligen Millionenwert“, sagte Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Damit ist das eingetreten, was wir befürchtet und wovor wir die Politik gewarnt haben: Potenzielle Investoren warten erst einmal ab, welche der in Aussicht gestellten Förderungen zum Heizungsaustausch tatsächlich zu Gesetzesvorgaben werden.“

Heizungsindustrie kritisiert Verunsicherung der Verbraucher

Denn ob und wann die versprochenen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten und staatlichen Zuschüsse kommen, ist unsicher, weil Bundestag und Bundesrat erst noch zustimmen müssen. Das Heizungsbauerhandwerk fordert daher im Schulterschluss mit der Heizungsindustrie die Politik dazu auf, Fördermaßnahmen auch rückwirkend zu gewähren.

Die noch unklare Festlegung angekündigter Förderbausteine, Austauschprämien sowie steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten führten laut Zentralverband derzeit zu einer „erheblichen Verbraucherverunsicherung“. Dazu trage auch das am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Gebäudeenergiegesetz (GEG) bei. Demnach wird der Einbau neuer Ölheizungen nur noch möglich sein, wenn bei sogenannten Hybridlösungen auch erneuerbare Energien zur Wärmegewinnung eingebunden sind.

„Was soll unser Handwerk den rund 3,1 Millionen Betreibern alter Ölheizungen raten, die vor allem in ländlichen Gebieten gar keine Möglichkeit haben, auf Gas umzurüsten oder zu darstellbaren Kosten auf erneuerbare Hybridlösungen umzustellen? Hier muss dringend eine Gerechtigkeitslücke geschlossen werden“, kritisierte Bramann. „Eine solche Benachteiligung ist unseren Ölheizungs-Kunden nur schwer vermittelbar. Die Politik sollte hier mit einer höheren Förderung für den Austausch alter Ölheizungen gegensteuern.“

Zudem fordert das Handwerk, die verschiedenen Fördermodelle für einen Heizungstausch übersichtlicher zu gestalten. Geplant sind bisher die steuerliche Förderung von 20 Prozent auf drei Jahre, eine „Austauschprämie Öl“ bis zu 40 Prozent und KfW-Zuschüsse von derzeit bis zu 15 Prozent der Investitionssumme. „Hier beginnt für unsere Handwerker und ihre Kunden das große Rechnen“, sagte der ZVSHK-Chef. „Wir brauchen eine klare Vereinfachung und Gleichstellung der Fördermaßnahmen sowie im Beratungsinteresse diesbezügliche Transparenz.“ Es mache schließlich keinen Sinn, Verbraucher zu Beratungsgesprächen zu verpflichten, wenn dabei zu Kostenrahmen und Fördermöglichkeiten nichts gesagt werden könne.

Im Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sind 50.000 Handwerksbetriebe mit über 370.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks lag 2018 bei 44,6 Milliarden Euro.

https://www.welt.de/wirtschaft/article202619724/Klimapaket-Heizungskaeufer-stornieren-tausende-Auftraege.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web&fbclid=IwAR2s2QiP-pysKA2m2FE4oQNL5Yu_E2DP5Bndv21icasAOo-nPv7hKKmMGuY