„Franz war so hilfsbereit und immer bescheiden“

NACHRUF AUF MORDOPFER

LEOPOLDSCHLAG. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde am Dienstag, 22. Oktober, Franz Greul zu Grabe getragen. Der 63-jährige Landwirt aus Wullowitz, der am 14. Oktober bei einer Messerattacke tödliche Verletzungen erlitt, wird von seinen Schwestern als überaus bescheiden und stets hilfsbereit beschrieben.

Der „Fischer-Franz“, wie er von allen genannt wurde, hatte aufgrund einer Behinderung am rechten Arm kein leichtes Leben. Dennoch bündelte er stets all seine Kräfte und meisterte seine Landwirtschaft, die er im Vollerwerb betrieb, bestens. In der Pension ist er so richtig aufgeblüht. Er hat gern Musik gehört und an den Ausflügen des Seniorenbundes, bei dem er Mitglied war, teilgenommen.

Wenn er behilflich sein konnte, dann war er im Rahmen seiner Möglichkeiten gleich zur Stelle. „Oft hat er ältere Dorfbewohner aus Wullowitz mit dem Auto zu Versammlungen oder in die Kirche gebracht“, erzählen die beiden Schwestern.

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