Endstation Germany

Ganz Europa verfrachtet seine Asylanten nach Deutschland

Die große europäische Flüchtlingslösung, von der die deutsche Politik immer träumte, ist längst wahr geworden: Ganz Europa entsorgt seine Zuwanderer nach Deutschland. Für die Deutschen entwickeln sich die „europäischen Visionen“ der Kanzlerin zu einem grenzenlosen Albtraum.

Von Walter Ehret

Was viele in unserem Land längst vermutet haben, ist inzwischen eine bestätigte Wahrheit: Fast alle Flüchtlinge, die in Europa ankommen, ziehen irgendwann nach Deutschland weiter. Und dass ist kein Zufall, sondern der Politik der europäischen Ankunfts- und Transitländer geschuldet, die ihre ungeliebten „Gäste“ einfach nach Deutschland durchwinken.

EU-Staaten schicken Flüchtlinge nach Deutschland weiter

Spitzenreiter dieser Flüchtlingsentsorgungspolitik ist dabei Spanien [1]. Seit in diesem Land die Ankunftszahlen von Migranten explodieren, treffen die spanischen Behörden mit den Ankommenden, sogenannte Ausreisevereinbarungen [2]. Sobald die Asylanten diese unterschrieben haben, schickt man sie, unter Vermittlung des spanischen Roten Kreuzes, in Bussen Richtung französische Grenze [3]. Von dort aus reist ein Großteil der Flüchtlinge über Frankreich oder Belgien nach Deutschland ein.

Auch Italien fördert die nach EU-Recht unzulässige Weiterreise von Zuwanderern massiv. Italien beruft sich dabei auf das Schengen-Abkommen, wonach registrierte Ankommende bis zu drei Monate frei durch Europa reisen dürfen. Dabei ist bereits seit 2013 bekannt, dass italienische Behörden Flüchtlingen einmalig bis zu 500 Euro mit dem Rat auszahlen, Italien in Richtung Deutschland zu verlassen [4]. Vor allem afrikanische Asylsuchende nutzen diese Möglichkeit regelmäßig [5].

Der dritte große Flüchtlingshotspot Griechenland setzt auf jahrelange Asylverfahren und eine gezielte Nichtversorgung von Flüchtlingen, um Unerwünschte schnell wieder außer Landes zu treiben. Und das unter dem Banner der Humanität und äußerst erfolgreich. Seid der Schließung der Balkanroute, nutzt die große Gruppe der Griechenlandflüchtlinge deshalb billige innereuropäische Flüge, die ab 60 Euro zu haben sind, um nach Deutschland zu gelangen. Wie DIE WELT ermittelte, reist inzwischen jeder 3. Asylsuchende bequem per Jet in Deutschland ein [6].

Auch auf den Ostrouten wird durchgewunken

Auch Flüchtlinge auf den neuen Fluchtrouten über Serbien und Russland, werden von den auf dem Weg liegenden Transitländern, teils mittels Bussen und Bahnen, einfach nach Deutschland durchgewunken. Es wird deshalb sicher niemanden verwundern, dass die neue bayerische Grenzüberwachung ausgerechnet in Österreich und Ungarn zu heftigen Proteststürmen führten. Denn schließlich wollen auch diese Länder nicht auf weiteren Flüchtlingsströmen sitzen bleiben.

Und auch die Schweiz beteiligt sich munter am Verschieben unerwünschter Ausländer. Hierfür errichteten die Eidgenossen in Kreuzlingen, wenige Hundert Meter vor der Grenze nach Deutschland, extra ein Abschiebe-Zentrum, aus dem sich nach Welt-Berichten dann auch erwartungsgemäß 60 % der Untergebrachten über die weitgehend unkontrollierte Grenze in Richtung Deutschland verabschieden [7].

Schuld ist die deutsche Politik

Angesichts dieser bitterbösen Asylpraktiken unserer europäischen Nachbarn, darf man deshalb mit Fug und Recht behaupten: Der Traum der deutschen Politik von einer gesamteuropäischen Flüchtlingslösung ist längst wahr geworden. Die eigentliche Ursache des Problems, die zu diesen Zuständen führte, ist aber die deutsche Politik der offenen Grenzen. Und das sollte niemand vergessen.

www.freie-netz-nachrichten.de

28.10.2019

Titelvideo: Frontal 21 – Spanien als Fluchthelfer

Quellen:

[1] Die Zeit – Irgendwann ist eine Grenze erreicht:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien/komplettansicht

[2] Berliner Morgenpost – Für viele Flüchtlinge ist Spanien nur ein Transitland: https://www.morgenpost.de/politik/article215058459/Fuer-viele-Fluechtlinge-ist-Spanien-nur-ein-Transitland.html

[3] Die Welt – Bus ins Glück:

https://www.welt.de/politik/ausland/plus186964798/Andalusien-Spanien-winkt-Migranten-durch.html

[4] Die Zeit – 500 Euro für ein Leben auf der Straße:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/fluechtlinge-asyl-italien-notlage/komplettansicht

[5] Die Welt – Nigerianer wollen von Italien oftmals nach Mitteleuropa: https://www.welt.de/politik/deutschland/article179193296/Interner-Bericht-Nigerianer-wollen-von-Italien-oftmals-nach-Mitteleuropa.html

[6] Die Welt – Migranten nutzen zunehmend Flugrouten nach Deutschland: https://www.welt.de/politik/deutschland/article174355927/Fluechtlingskrise-Migranten-nutzen-zunehmend-Flugrouten-nach-Deutschland.html

[7] Die Welt – Landrat fordert Grenzkontrollen zur Schweiz: https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article190284365/Landrat-fordert-Grenzkontrollen-zur-Schweiz.html

https://www.freie-netz-nachrichten.de/post/mit-dem-flieger-nach-germoney-ganz-europa-verfrachtet-seine-asylanten-nach-deutschland