BMW-Fahrer wählt denkbar schlechten Parkplatz

Bauleiter lässt Straße trotzdem aufreißen

In Polen hat sich ein BMW-Fahrer einen ganz schlechten Parkplatz ausgesucht. Straßenarbeiter und Bagger waren bereits für Umbauarbeiten angerückt. Nach zwei Tagen meldete sich dann der verblüffte Autobesitzer.

Dieser schwarze BMW hat der Polizei in der polnischen Stadt Stettin ziemlich viel Kopfzerbrechen bereitet. Sein Besitzer hatte ihn an einem Platz geparkt, der komplett umgebaut werden sollte. Straßenarbeiter und Bagger waren angerückt, um mit der Arbeit zu beginnen. Das Auto war im Weg, konnte aber nicht entfernt werden, weil es auf einem Privatgrundstück abgestellt war. Alle Versuche, den Halter zu kontaktieren, führten zu keinem Ergebnis, sagte diese Polizeisprecherin: „Wir haben verschiedene Kanäle versucht, auch die sozialen Medien. Der Besitzer hat nicht geantwortet. Im Moment ist keine Bewegung in der Situation. Nur der Bauleiter kann weitere Schritte unternehmen, aber es gibt keinen Platz für einen Abschleppwagen. Es gibt nur eine schmale Lücke für das Auto.“ Der Bauleiter, der Zeitdruck hatte, ließ die Bauarbeiten trotzdem beginnen. Es wurde um den BMW herum gearbeitet. Die kuriose Situation sprach sich schnell herum, mehrere polnische Zeitungen berichteten darüber. Nach zwei Tagen meldete sich schließlich der Autobesitzer und fuhr seinen Wagen aus der Baustelle. Er sei im Ausland gewesen. Das Hinweisschild auf die geplante Baustelle habe er nicht gesehen, als er seinen Wagen geparkt habe.

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