Nato-Treffen in Brüssel: Weitere Kriege im Nahen Osten werden vorbereitet

Die Nato-Verteidigungsminister waren in Brüssel also mit einer Schlappe konfrontiert. Sie bekräftigten lediglich, auch weiterhin zu Kriegseinsätzen in Eurasien bereit zu sein. Für eine weitere Militäreskalation drangen widersprüchliche Vorschläge an die Öffentlichkeit. US-Verteidigungsminister Mark Esper schlug eine beschleunigte Aufrüstung gegen den Iran und gegen China vor. Zur Diskussion stand auch die Forderung der deutschen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die eine 30 bis 40.000-köpfige europäische „Friedenstruppe“ in den Nordosten Syriens schicken möchte.

In einer kurzen öffentlichen Stellungnahme vor Beginn der Gespräche lobte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg „alle Nato-Missionen und Operationen, vom Balkan bis nach Afghanistan“. Er wolle die europäischen Staaten am Freitag dazu drängen, ihre Militärausgaben zu erhöhen:
https://www.wsws.org/de/articles/2019/10/26/nato-o26.html?fbclid=IwAR3dPztpd_bMIO0b0bIlpY2PdY3fLVq-aRyrJyieawuy_FNQ6I8aR301B-o