Zum Thema: Können unsere Politiker nur noch Blödsinn?

Johann Harms
Administrator · 1 Std.

Bei einigen Politikern, die ja in der Sprache sogar die Wörter „Vater“ und „Mutter“ wegen „Gendern“ vereinheitlichen wollen könnte man zumindest diese Vermutung haben.

Ich beobachte ja schon sehr lange, was in Niedersachsen, Deutschland und der Welt so passiert.

Einiges hat es allerdings leider schon immer gegeben:

Es gibt Bereiche, wo die Ministerien im Grunde besser gar nichts machen, weil alles andere im Grunde Unfug ist. Ein Ministerium fällt mir da besonders ins Auge und das nicht erst heute.

Es ist das Kultusministerium wo ich wirklich das Gefühl habe, das da irgendetwas diskutiert wird um die Daseinsberechtigung zu unterstreichen. Ohne diese Diskussionen könnte man das Ministerium drastisch verkürzen. Mit allerdings auch sinnvollen Gründen auch.

Die erste Sprachreform muss so um 1955 bis 1960 gekommen sein. Ich war jedenfalls noch einer der wenigen, der noch verbotener Weise zuerst die Buchstaben und dann die sich darauszubildenden Wörter gelernt haben.

Dann gab es damals ein kluger Kultusminister der das Schreiben und Lernen von Wörtern als „Ganzheitsprinzip“ ansah. Heißt, man sieht ja auch beim Haus zuerst das Haus und zerlegt es dann mit dem Auge in Einzelteile. Also muss das Lernen auch mit ganzen Sätzen (Ganzheit) beginnen und so starteten die folgende Schüler mit dem ersten Satz: „Tut, tut ein Auto!“
Dass später die Zerlegung der Wörter in Buchstaben nicht besonders erfolgreich war, werden viele noch wissen, die die unterschiedlichen Methoden mitbekommen haben. Der letzte Streich mit viel Aufsehen war dann die große Rechtschreibreform, wonach heute ein jeder so schreibt wie er lustig ist. Nur einige Wörter kann man heute nicht mehr entziffern.

Das sind zwei Beispiele für Dinge, wo ich nicht an ein bewusstes „Blödsinn“ machen denke, sondern es wurde etwas gemacht, damit die Leute sehen, da wird was gemacht und die Minister sind super wichtig!

Genau das scheint auch heute immer noch ein Problem zu sein. Was mir auffällt, ist dieses Problem scheinbar auch noch Parteiabhängig. Rechnen können diese Fachleute ja auch scheinbar nicht.

Ich erinnere mich da, dass vor einigen Monaten eine Partei der Regierung und Finanzen laut tönte, dass man ein Klimagesetz machen wolle, wo die „Armen“ Menschen Geld zurückbekommen würden und die reicheren mehr bezahlen sollten. Schließlich sei man ja mal wieder sehr sozial eingestellt.

Jetzt rügt sogar der Bundesrechnungshof, dass bei dem neuen Gesetz viele ärmere gar nichts zurückbekommen, weil sie ja dafür viel zu wenig oder gar keine Steuern zahlen.

So etwas ist mit „Blödsinnmachen“ einfach nicht mehr zu erklären, sondern man muss sich so langsam fragen, was unsere Kinder und deren Nachfahren rechentechnisch in der Schule gelernt haben?

Es reicht nicht aus, eine Rechenmaschine (auf dem Handy oder Smartphone) bedienen zu können, nein ich muss verdammt noch mal auch den Lösungsweg kennen!
Noch schlimmer finde ich „Buchschreiber“ die außer Buch schreiben noch nie in einem Betrieb waren und daher auch nicht wissen, was da so steuerlich passiert plötzlich öffentlich über eine Kilometerpauschale mitreden wollen und dann auch noch ins straucheln geraten, weil gerade das „Nichtwissen“ durchdringt! Und sowas glaubt dann sogar auch noch ein geeigneter Bundeskanzlerkandidat zu sein???

Bei all den Figuren, die noch nie in einem Betrieb gearbeitet haben, also nicht wissen, das fast alles modernisiert wird und man daher auch dort sehr dringend politisch neue Ansätze benötigt werden, sehe ich schwarz, dass wir da eine gute zukünftige Regierung hinbekommen.

Es schimpft zwar alles über Frau Merkel, ich kenne leider aber keinen, der ihr das Wasser reichen kann und das ist einfach nur traurig!

Wo sind die Politiker, die Antworten auf übermorgen haben ohne im Klimawahn zu verfallen? Wer führt die Landwirte mit guten Ideen wieder dahin zurück, wo das Landwirt sein Spaß macht? Wer verhindert endlich das weitere auseinander driften zwischen arm und reich? Wer verändert das Arbeits- und Studiums Recht so, dass erst studiert werden darf, wenn mindestens 3 Jahre in einem handwerklichen oder kaufmännischen Beruf mit Erfolg erlernt und Abschlussprüfung beendet wurde.
Kann doch nicht sein, dass wir nur Nieten ausbilden? Und Schulreform ja, aber in der Form, dass in den ersten 5 Jahren nur wirkliches Grundwissen gelernt wird. Vor allem muss es immer wiederholt werden, damit die Schüler nichts vergessen. Ab dem 5. Schuljahr möchte ich, dass die Kinder nach ihren Talenten gefördert werden. Dann kann man die später auch wesentlich besser nach ihre Qualifikation ins Berufsleben schicken. Warum muss jemand, der sich überwiegend mit Koch oder Back Rezepte beschäftigt und am Besten zurechtkommt sich mit Erdkunde herumplagen, was dem absolut nicht interessiert? Zum Kuchen backen braucht man Kenntnisse im Rechnen und Deutsch um ein Rezeptbuch zu verstehen und die Zutaten zu berechnen. Aber eine Karte von Asien wird da nicht benötigt. Wofür muss ein Bäcker also Erdkunde lernen?

Man könnte den Schülern also wirklich sinnvoll unterstützen anstatt sie mit dem Lernstoff zu überfüttern und dumm zu machen.

Oder stellen sich die Politiker nur dumm???

Nun dürft Ihr gerne über mein Bericht herfallen… Viel spaß dabei!

Johann Harms