Ozonloch ist so klein wie seit Jahrzehnten nicht – trotz Klimawandel

Das Ozonloch über der Antarktis ist dieses Jahr so klein wie seit seiner Entdeckung in den Achtzigern nicht mehr – das zeigen aktuelle Daten der NASA. „Das sind großartige Neuigkeiten für das Ozon in der südlichen Hemisphäre.“ NASA-Wissenschaftler Paul Newman Laut den Forschern ist das Ozonloch derzeit nur halb so groß, wie sonst zu diesem Zeitpunkt des Jahres. In Jahren mit normalen Wetterbedingungen wächst das Ozonloch typischerweise auf maximal 20 Millionen Quadratkilometer. Von September bis Oktober 2019 soll das Ozonloch der NASA zufolge auf weniger als zehn Millionen Quadratkilometer geschrumpft sein. „Das bedeutet mehr Ozon über der Hemisphäre und weniger ultraviolette Strahlung an der Oberfläche“ – NASA-Wissenschaftler Paul Newman. Die NASA sieht jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Abbau des Ozonlochs und den aktuellen Wetterbedingungen. Denn die Temperaturen in der Stratosphäre waren diesen September 16 Grad wärmer als im Durchschnitt. Die Ozonschicht schützt Menschen und Tiere vor den schädlichen Strahlen der Sonne. Normalerweise hat das Ozonloch im Oktober seine Maximalgröße erreicht. Im Dezember schließt es sich dann wieder bis zum nächsten Frühling. Trotz der positiven Bilanz, warnen die Forscher davor, dass der Klimawandel diesen Prozess verlangsamen kann.
Trotz Klimawandel ist das Ozonloch über der Antarktis dieses Jahr so klein wie seit Entdeckung in den Achtzigern nicht mehr. Laut Nasa-Wissenschaftlern ist das Ozonloch dieses Jahr nur halb so groß, wie sonst zu diesem Zeitpunkt.

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