Digitales Geld ist keine Alternative

Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann zeigte sich davon überzeugt, dass Bargeld weiterhin ein attraktives und häufig genutztes Zahlungsmittel bleiben werde. Aus seiner Sicht stellt digitales Geld auf absehbare Zeit keine ernsthafte Konkurrenz für Bargeld oder Bankguthaben dar. Würden die Notenbanken digitales Zentralbankgeld ausgeben, könne dies weitreichende Auswirkungen auf den Finanzsektor und damit auf die Geldpolitik haben, warnte er. Das größte Risiko für die Finanzstabilität stelle dabei die Möglichkeit eines digitalen Ansturms auf die Banken dar, bei dem Anleger ihr Geld möglichst schnell abheben beziehungsweise transferieren wollen. „“Im Falle eines digitalen Bank Runs könnten Sie Ihre Ersparnisse per Mausklick auf das eigene Konto bei der Notenbank überweisen und damit aus dem privaten Finanzsystem fliehen““, sagte Weidmann