Kinder steinigen Obdachlosen aus Spaß zu Tode

Biljajiwka (Ukraine) – Ein Verbrechen erschüttert die ukrainische Stadt Biljajiwka: Zwei Kinder haben dort vor wenigen Tagen einen Obdachlosen bestialisch ermordet. Die zwei Jungs (beide 12) gaben an, aus Spaß und Langeweile gehandelt zu haben, berichtet am Montag der „Mirror“.
Das Opfer, Oleksandr (†56), wurde vor wenigen Tagen blutüberströmt auf der Straße gefunden. Sein Schädel war sogar für seine Angehörigen nicht mehr zu erkennen, weil er mit einem Felsbrocken eingeschlagen wurde!

Und das war passiert: Oleksandr soll gerade einen Mülleimer nach Lebensmitteln durchsucht haben, als einer der 12-Jährigen ihn entdeckte und angriff, wie die Polizei angab.

Die Kinder sollen den Obdachlosen dann beleidigt und angegriffen haben, der daraufhin mit seinen Sachen floh. Doch die Schüler verfolgten ihn und warfen mit allem nach dem Mann, was sie zu greifen bekamen – auch mit Steinen.

Schließlich soll der 56-Jährige gestolpert und auf den Boden geknallt sein. Daraufhin nahm einer der beiden Jungen den Felsbrocken und schlug seinem Opfer wortwörtlich den Schädel ein!

Die Kinder hatten danach noch immer nicht genug, suchten sich stattdessen einen Stock und steckten ihn dem Toten in den Mund. Ein Passant fand die entstellte Leiche schließlich und rief die Polizei. Sanitäter stellten vor Ort den Tod des Mannes fest.

Ermittler Oleg Bekh äußert sich zu dem grausamen Verbrechen
Oleg Bekh, der Leiter der Polizeiabteilung der Region Odessa, sagte gegenüber den lokalen Medien: „Der Obdachlose wurde am Rande der Stadt tot aufgefunden… Sein Körper war mit frischen Blutergüssen und blutigen Wunden bedeckt und sein Schädel wurde zerquetscht.“

Die Polizei konnte die Verdächtigen innerhalb von 24 Stunden finden, weil die Schüler auf Videoüberwachungskameras in der Nähe des Tatorts gesichtet wurden.

Oleg Bekh erklärte: „Als Polizisten die Wohnungen der Verdächtigen stürmten, fanden sie das Blut des Opfers auf den Kleidern der Schüler… Nach den Ermittlungen haben die Schüler das Opfer zum Spaß zu Tode gesteinigt.“

Die Verdächtigen sagten den Ermittlern, sie hätten Oleksandr angegriffen, weil sie „gelangweilt gewesen wären und nichts anderes zu tun gehabt hätten“, berichten ukrainische Medien.

Die Anwohner zeigten sich schockiert über den Vorfall und sprachen Oleksandrs Verwandten ihr Beileid aus. Eine Frau, die den Mann kannte, sagte: „Er hat Passanten oft nach Zigaretten gefragt. War ruhig, harmlos. Was mit ihm passiert ist, ist schrecklich.“ Auch die Schwester des Opfers war von der Brutalität der Kinder entsetzt, konnte deren Tat nicht begreifen.

Laut Strafverfolgungsbehörden können die Verdächtigen nicht inhaftiert werden, da sie noch unter 14 Jahren alt sind. Laut lokalen Medien müssen sie jedoch mehrere Jahre in einer Justizvollzugsanstalt für Minderjährige verbringen, wenn sie für schuldig befunden werden.
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