Danke an Marco Glowatzki!

Mal was zu den wirklichen Hintergründen aus dem mittleren Osten, welche die wenigsten dank #Mockingbird sehen wollen: Für jeden friedliebenden Menschen waren die vergangenen Tage von Trauer und Wut geprägt. Denn bei den jüngsten Ereignissen in Syrien sind wieder einmal die Zivilisten die Leidtragenden. Doch geopolitisch betrachtet ergeben sich mittelfristig echte Chancen zum Frieden. Die türkische Militäroffensive auf Nordsyrien, die für viele Beobachter scheinbar völlig überraschend kam, war von HDK lange vorausgesagt. Auch der Abzug der in Syrien völkerrechtswidrig stationierten US-Truppen war selbst von Präsident Trump mehrmals angekündigt worden – sogar eines seiner Wahlkampfversprechen. Das Gebiet in Nordsyrien, östlich des Euphrats, wird bisher von der SDF beherrscht und von den USA, Frankreich und Großbritannien völkerrechtswidrig mit eigenen Truppen besetzt. Nachdem Russland 2015 auf Einladung der syrischen Regierung und im Einklang des Völkerrechts und der UN-Charta militärisch in den Konflikt gegen ISIS und Al-Kaida eingegriffen hatte, gründete die Obama-Administration eilig eine von der kurdischen YPG angeführte Miliz – die SDF. Dies geschah alles, nachdem die westliche Unterstützung und Bewaffnung von verschiedenen islamistischen Terrorgruppen nicht zum gewünschten Erfolg führte – nämlich die pro-russische Regierung von Präsident Assad in Damaskus zu stürzen und den Staat zu zerschlagen. Die kurdische YPG ist wiederum der militärische Flügel der PYD, einer Schwesterpartei der in der Türkei und in westlichen Staaten verbotenen und als Terrorgruppe klassifizierten kurdischen Arbeiterpartei mit dem Namen „PKK“. Man darf bei der ganzen Thematik nicht vergessen, dass die USA unter Präsident Obama, Frankreich, Großbritannien, die Türkei, Israel, Saudi Arabien und Katar für das Chaos in Syrien die Verantwortung tragen. Denn diese Staaten waren maßgeblich am völkerrechtswidrigen Umsturzversuch mit Hilfe verschiedener islamistischer Terrorgruppen in Syrien beteiligt und scheiterten mit ihren Zielen vor allem wegen der russischen Intervention. Man kann von Präsident Trump nun halten was man will. Allerdings hat er in seiner Amtszeit bisher keinen militärischen Krieg begonnen – im Gegenteil. Er möchte irgendwie aus diesen endlosen und kostspieligen Kriegen, die seine Vorgänger Bush Senior, Clinton, Bush Junior und schließlich Obama, die alle an den Rüstungsgeschäften mächtig mitverdienten, aussteigen. Anders als seine Amtsvorgänger, die für Millionen Tote, unendliches Blutvergießen, Chaos und Instabilität in der Region verantwortlich sind, wird Trump, der bisher keinen Krieg geführt hat und die bestehenden Konflikte beenden will, von den westlichen Medien paradoxerweise dafür heftigst kritisiert. Warum ist das so? Weil die russische Intervention in Syrien langfristig globale Auswirkungen haben wird. Denn die erfolgreiche Abwehr eines Regierungssturzes lässt die Pyramide der Finanzelite allmählich bröckeln. All die Regierungen, die an der Syrienverschwörung involviert waren, sind lediglich Befehlsempfänger der Elite – genauso wie die gleichgeschalteten Medien. Russland zeigt ihnen jedoch, dass man sich gegen die Elite wehren kann. Das führt nicht nur zu starken Meinungsverschiedenheiten innerhalb der westlichen Welt und der NATO, sondern auch zu ernsthaften Überlegungen in verschiedenen Schlüsselstaaten wie der Türkei, Ägypten und Saudi Arabien internationale politische Fragen von nun an mit Moskau, statt mit Washington zu besprechen. Diese und viele weitere Staaten setzen darüberhinaus vermehrt auf russische Rüstungsgüter – um sich im Fall der Fälle gegen westliche Bevormundung schützen zu können. Die Vorreiterrolle spielt seit jeher der Staat Syrien! Historisch gesehen haben Kurden in Wirklichkeit ganz wenige Siedlungsgebiete innerhalb des syrischen Territoriums. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten flüchteten viele Kurden jedoch aus der Türkei nach Syrien und fanden dort ihre neue und sichere Heimat. Die Regierung in Damaskus ließ diese Menschen in ihr Land, gab den meisten Flüchtlingen allerdings keine syrischen Pässe (Syrische Staatsangehörigkeit). In der Propaganda gegen Syrien wird dieser Aspekt gerne als „Unterdrückung der Kurden durch Assad“ gewertet. Allerdings sind die meisten Regionen in Syrien, die von kurdischen Kämpfern mit Hilfe der Obama-Administration völkerrechtswidrig besetzt wurden, in der Historie nie vom kurdischen Volk besiedelt gewesen. Andere Minderheiten, wie beispielsweise christliche Assyrer und Aramäer, fühlen sich von den kurdischen Separationsbestrebungen daher bedroht – und bekennen sich lautstark zum Vielvölkerstaat der Arabischen Republik Syrien. Das ist ein Grund, warum Rojava, wie die Kurden ihr Autonomiegebiet nennen, in dieser Form niemals ein kurdischer Staat werden konnte. Weil die Kurden nicht alleine in „Rojava“ leben, errichtete man eine Art Syrien 2.0 mit demokratischen Strukturen, wo Kurden aber stets die Mehrheit bilden.
Christen, Arabe
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