Wem nutzt es?

Wenn Elite-Universitäten den gesellschaftlichen Aufstand lehren

Es ist doch immer wieder herzerwärmend , wenn Elite-Institutionen uns lehren, wie man “Demokratie“ durchsetzt. Die so produzierten Graswurzelbewegungen werden dann gerne als Musterbeispiele für demokratische Prozesse vorgestellt:

Mythos Graswurzel-Bewegung

ch teile zwar nicht die Auffassung von Prof. Mausfeld zum Thema Klimaerwärmung aber das folgende Zitat kann ich voll und ganz unterschreiben:
Es gibt mittlerweile Beispiele genug, die zeigen, dass von oben verordnete Kämpfe — sei es gegen Populismus, gegen fake news, gegen rechts, gegen den Terror — in Wirklichkeit nicht der Bekämpfung dessen dienen, was sie zu bekämpfen vorgeben, sondern vielmehr zur Stabilisierung von Machtverhältnissen.
Wenn nun von oben ein Kampf gegen den Klimawandel ausgerufen wird, so kann man annehmen, dass die ökonomisch und politisch Mächtigen weniger das Gemeinwohl als ihr eigenes im Auge haben.
Jede soziale Bewegung, die sich für Lösungen des Klimaproblems einsetzt, tut daher gut daran, stets genau zu schauen, wer aus den Zentren ökonomischer und politischer Macht sich in einer vorgeblichen Partnerschaft zu ihr ins Boot setzt und welche Ziele derartige ‚Mitstreiter‘ dabei verfolgen.
Etwa wenn hunderte von Großkapitalgebern und Finanzkonzernen, die gemeinsam ein Vermögen von 34.000 Milliarden US-Dollar verwalten, in einem gemeinsamen Aufruf die Politik auffordern, Pariser Klimaziele zügig und konsequent umzusetzen. In solchen Fällen ist es erforderlich, sehr genau hinzuschauen und die genauen Beweggründe für derartige Allianzen zu identifizieren.
Bei einer angemessenen Analyse lässt sich aus solchen vergifteten Partnerschaftsangeboten viel lernen, weil sie uns genau zu den politischen Problemen führen, um die es tatsächlich geht.
Prof. Rainer Mausfeld im Interview mit Jens Wernicke, 08. Oktober 2019
Hier geht es zum ganzen Interview: https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-arche…