Ein Facebook-Freund und angenehm kluger Kopf schreibt

„Große Denker wie Douglas Murray sprechen von Gefühlen der Demütigung und der Wut, die entstehen, wenn man Menschen zwingen will vorbehaltlos an Dinge zu glauben, die offensichtlich Lügen sind und selbst von weniger gut informierten Bürgern leicht als solche erkannt werden.

Man denke etwa an den vom Establishment verordneten Glauben an die Gender-Doktrin und die freie Wahl des Geschlechts, an die Rettung des Weltklimas durch regionale Deindustrialisierung, an die Stärkung von Frieden und Freiheit durch Aufgabe nationaler Souveränität, an den grenzenlos belastbaren Sozialstaat, sowie an die Segnungen unregulierter Masseneinwanderung.

Umso gefährlicher ist es, wenn nun der Amoklauf von Halle schamlos politisch instrumentalisiert wird, indem man nicht nur eine diffuse ‚Rechte‘ dafür in Haftung nimmt, sondern dem breiten Bürgertum einmal mehr tief verwurzelten Rassismus und Antisemitismus unterstellt (Stichwort ‚die enthemmte Mitte‘).

Welchen Effekt sollte eine solch haltlose Behauptung haben, wenn nicht eine weitere Steigerung der beschriebenen Wut und Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung? Wer ist hier der Brandstifter, wenn nicht die politischen, medialen und gesellschaftlichen Eliten, die all das zur Durchsetzung ihrer grün-linken Agenda billigend in Kauf nehmen?

Hier wird skrupellos mit dem Feuer gespielt und zugleich mit dem Finger auf andere gezeigt. Wie lange das noch gutgehen kann, wird sich zeigen.“