Für Deutschlands Verteidigung untauglich

Spätestens seit der letzten Truppenreform 2011 sind die Streitkräfte vor allem auf Auslandseinsätze getrimmt. Unter dem politischen Diktat des Sparens galt die Fähigkeit zum Führen großer Heeresverbände als nicht mehr so wichtig, in den Mittelpunkt rückten aus allen Truppenteilen zusammengestellte, kleine Kontingente für das internationale Konfliktmanagement.

Die Folge: Dem im Grundgesetz formulierten Auftrag, „Streitkräfte zur Verteidigung“ aufzustellen, also Angriffe auf Deutschlands Souveränität und territoriale Integrität im Ernstfall abwehren zu können, kann die Bundeswehr – auch eingebettet in der Nato – nicht mehr uneingeschränkt nachkommen. So sieht es jedenfalls der Führungsnachwuchs, der in seiner Studie ganz einfache Fragen stellte: Kann die Bundeswehr im Verteidigungsfall „wirken“? Wie schnell? Kann sie einen Konflikt gewinnen? Kurz: Ist die Truppe „kriegstauglich“?

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