Helmut Menzel

Von den erwarteten Pensionsausgaben in Höhe von knapp 478 Milliarden Euro entfallen auf Verwaltungsbeamte, Richter und Soldaten 238,4 Milliarden Euro. Hinzu kommen Altlasten aus den Zeiten der großen Staatsbetriebe: Für die Altersversorgung ehemaliger Postbeamte muss der Bund 171 Milliarden Euro berappen, für ehemalige Bahnbeamte 68,5 Milliarden
Stand jetzt gilt: Das Rentenniveau soll bis 2030 auf 43 Prozent absinken, während das Pensionsniveau weiter bei 71,75 Prozent liegt. Und das ist nur eines von vielen Privilegien der Beamten, die am Ende der Steuerzahler finanzieren muss.
Berechnung für Pensionen: letztes und somit höchstes Einkommen, ohne eigene Beiträge. Berechnung für Renten: durchschnittliches Einkommen des gesamten Erwerbslebens, aus eigenen Beiträgen!
Es gibt eine Mindestpension, die „Mindestversorgung“ 1650 Euro. Es gibt keine Mindestrente.
Die so genannte Eckrente (45 Jahre durchgehender Bezug eines Durchschnittslohns) ist eine relativ hohe Rente. Ca. 50 % der Männer und rd. 95 % der Frauen erreichen sie NICHT.
Das Niveau der Eckrente liegt UNTERHALB der Mindestversorgung.
Dazu muss man bemerken, 43% von was- nämlich vom Durchschnittsverdienst, den ja immer weniger Menschen haben. Während die 71,75 % für Beamte vom letzten Gehalt berechnet werden. Es gibt bei Beamten nach 5 Jahren eine Mindestsicherung, die weit höher ist, als die Durchschnittsrente, 1650 Euro. Immer mehr gesetzl. Rentenversicherte müssen sich mit der Grundsicherung abfinden, mit Bedürftigkeistprüfung versteht sich.