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„Schlimme Geldkrise“UN-Chef schlägt Alarm: Vereinte Nationen könnten am Monatsende pleite sein
Die Vereinten Nationen haben nach Auskunft ihres Generalsekretärs António Guterres dringende Geldsorgen. Die UN erlebten die „schlimmste Geldkrise seit fast einem Jahrzehnt“, warnte Guterres laut Mitteilung am Dienstag in New York.

„Die Organisation ist gefährdet, ihre liquiden Reserven bis zum Ende des Monats aufzubrauchen, und bei Zahlungen an Mitarbeiter und Lieferanten in Verzug zu geraten.“ 129 der 193 Mitgliedsstaaten hätten ihre diesjährigen Zahlungen schon geleistet, alle anderen rief Guterres dazu auf, das so bald wie möglich zu tun. Bis Ende Oktober müsse die UN insgesamt 230 Millionen Euro auftreiben, hieß es in einer internen Mitteilung von Guterres an die 37.000 Mitarbeiter der UN-Verwaltung in New York, Genf, Nairobi und Wien.

Schon seit Anfang des Jahres hätten die UN an allen möglichen Stellen gespart, sagte Guterres. Sonst wäre die jährliche Generaldebatte im September diesmal nicht möglich gewesen. Wenn nicht bald Geld von den Mitgliedsstaaten eingehe, müsse noch mehr gespart werden – unter anderem könnten Mitarbeiter dann weniger reisen und möglicherweise müssten Konferenzen und Treffen verschoben werden.

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