Seenotretter helfen verletztem Segler

Kreuzer »Vormann Jantzen« und Hubschrauber im Einsatz vor Norderney

Vor der Insel Norderney sind Seenotretter am Mittwoch einem schwer verletzten Skipper zu Hilfe gekommen.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, funkte der Skipper einer Segelyacht um kurz vor 18 Uhr etwa zehn Seemeilen (rund 18 Kilometer) nördlich der Insel »Pan-Pan« (Dringlichkeitsmeldung). Bei Nordwestwind um sechs, in Böen bis acht Beaufort, mit schwerem Seegang und Wellenhöhen zwischen zwei und drei Metern hatte sich der Segler unter Deck des etwa elf Meter langen Bootes schwere Verletzungen zugezogen.

Die Seenotleitung Bremen der DGzRS sandte den derzeit auf Norderney stationierten Seenotrettungskreuzer »Vormann Jantzen« und den ADAC-Rettungshubschrauber »Christoph 26« aus Sanderbusch zu der Segelyacht, die den Seenotrettern entgegen fuhr. Die Funkberatung des Skippers übernahm ein Notfallsanitäter der Johanniter am medizinischen Arbeitsplatz in der Seenotleitung Bremen.

An eine Bergung des Schwerverletzten war aufgrund der Wetterverhältnisse im gefährlichen Seegatt zwischen den Inseln allerdings nicht zu denken. Die »Vormann Jantzen« geleitete die Yacht deshalb zunächst ab der Tonne Dovetief 4 sicher in den Hafen von Norderney. Dort nahmen die Seenotretter das Boot längsseits. Medizinisches Personal des Hubschraubers und von der Insel kümmerte sich an Bord um den Schwerverletzten. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht.

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