Die Abrechnung eines Künstlers mit der deutschen Regierung!

Der Künstler Shahin Charmi, der im November 1989 in Kiel auf eine Fassade das Bild „Revolution und Kriege“ anlässlich des 70. Jahrestages des Matrosen- und Arbeiteraufstandes, der Novemberrevolution 1918 und in Gedenken an die Ermordung Rosa Luxemburgs malte, wurde anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit von der Landesregierung Schleswig-Holstein gebeten, das inzwischen etwas ramponierte Gemälde farblich aufzufrischen.

Herr Charmi lehnte dies in einem sehr langen Brief an die Landesregierung ab! Mit welchen Begründungen er der Landesregierung eine Abfuhr erteilte, sollte sich niemand hier, der sich – wie ich – tagtäglich mit dem Wahnsinn dieser Welt auseinandersetzt, entgehen lassen!

Herr Charmi, ich verneige mich vor ihrem Mut und ihrer Geradlinigkeit!
Tagesdosis 3.10.2019 – Revolution und Krieg

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-3-10-2019…

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oder „Der fortschreitende Zerfall der menschlichen und demokratischen Werte“

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Am heutigen 3. Oktober 2019 jährt sich die Deutsche Einheit zum 29. Mal. Die wirklich großen Reden werden kommendes Jahr zu hören sein. Kann dieses Land mit seinen gesamtdeutschen Bürgern aktuell zufrieden zurückblicken?

Deutschland ist hinsichtlich einer dahingehenden Betrachtung, einer meist emotional geführten Diskussion zerrissener, gespaltener denn je. Sehr schmal betrachtet, wurde vieles angepackt, bewältigt, in die Wege geleitet. Nun sollte aber bei solchen Routine-Jubiläen auch nie außer Acht gelassen werden, was in den letzten knapp dreißig Jahren demontiert, eingerissen und zerstört wurde. Welche Chancen verpasst wurden. Der berüchtigte Blickwinkel bedient auch hier die persönliche Meinung, den subjektiven Blick.

Zum Tag der Deutschen Einheit sieht, vielleicht spürt, ein vermeintlich wichtiger Repräsentant, das sogenanntes Gewissen unseres Landes, Frank-Walter Steinmeier, Zitat: Risse in der Gesellschaft. Der Deutschlandfunk ließ gestern wissen, er, Steinmeier, sei persönlich gegen Ost-West-Vergleiche. Zudem vermeide er auch das Aufrechnen regionaler Unterschiede (1).

Zitat des Bundespräsidenten: Der Ton zwischen Arm und Reich, Jung und Alt, Stadt und Land habe sich verändert. Es komme darauf an, die Auseinandersetzung weiter zu führen, aber mit einer Sprache, die nicht sofort abgleite ins Schwarz-Weiße, in die Beschimpfung oder Hass (1).

Rührend, nicht wahr. Auch der schleswig-holsteinische Regierungschef Günther mahnte im SWR, es sei eine gemeinsame Anstrengung nötig, damit kein großer Riss zwischen Ost und West entstehe (2). Risse, wohin man hört…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-3-10-2019…

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