131 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN. IN NEUN MONATEN. IN EINEM RECHTS- UND SOZIALSTAAT.

Professor Dr. Kristina Wolff
Deutschland
2. OKT. 2019 —

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: KEIN HANDLUNGSVEDARF – IHR ERNST?

25. September 2019 in Bamberg: Eine 47-jährige Frau wird im Auto von ihrem getrennt lebenden Ehemann am Hals gepackt und mit Faustschlägen traktiert. Als die Frau, aus dem Fahrzeug flüchtend stolpert und fällt, würgt der Angreifer sie mit beiden Händen. Couragiert eingreifende Zeugen schaffen es gemeinschaftlich, den Attentäter von ihr weg zu ziehen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Tötungsdeliktes. (Bayern)

26. September 2019 in Bielefeld: Knapp eine Woche nach dem versuchten Tötungsdelikt an der Stadtbahn-Haltestelle Jahnplatz werden weitere Details zu den Tatumständen veröffentlicht. Die 43-jährige Frau, eine mehrfache Mutter, die von ihrem Ex-Lebensgefährten mit einem Messer attackiert und sehr schwer verletzt wurde, hatte in der Vergangenheit mehrfach Strafanzeige gegen den Täter erstattet. Sie fühlte sich extrem bedroht und erwirkte ein Annäherungsverbot gegen ihn. Am Tattag (20.09.2019) wurde sie mit einer „Vielzahl von Messerstichen“ in den Kopf niedergestochen und liegt weiter nicht vernehmungsfähig auf der Intensivstation eines Krankenhauses, so die Staatsanwältin. (Nordrhein-Westfalen)

29. September 2019 in Kamen: Eine 60-jährige Frau verlässt ihren Mann. Als sie mit gepackter Tasche die gemeinsame Wohnung verlassen will, startet der Mann sein Auto, rast damit auf sie zu und überfährt sie. Das Opfer wird schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert. (Nordrhein-Westfalen)

29. September 2019 in Nürnberg: Eine 30-jährige Frau und ihre 10-jährige Tochter werden im Verlauf eines Streits zwischen zwei Männern von einem der beiden Aggressoren mit Messerstichen schwer verletzt. (Bayern)

29. September 2019 in Biesdorf: Die 48-jährige Dagmar M. wird, Pressemeldungen zufolge, ebenso, wie ihr Mann im Schlaf vom eigenen Bruder attackiert. Durch Hiebe mit einer Axt und anschließende Messerstiche lebensgefährlich verletzt, muss sie notoperiert werden. Eine Mordkommission ermittelt. (Berlin)

30. September 2019 in Dorsten: Eine 21-jährige Frau flieht halbnackt auf die Autobahn, um ihrem schlagenden Freund zu entkommen. Der Täter ist flüchtig. (Nordrhein-Westfalen)

30. September 2019 in München: Eine 29-jährige Touristin aus Norwegen wird in einem Hauseingang zu Boden gedrückt und vergewaltigt. (Bayern).

01. Oktober 2019 in Sassnitz: Zeitverzögert wird veröffentlicht, dass ein Mann bereits am 11. September 2019 seine Frau umgebracht hat, bevor er sich suizidierte. (Mecklenburg-Vorpommern)

02. Oktober 2019 in Ennigerloh: Eine 49-jährige Frau wird von ihrem Ehemann erstochen. (Nordrhein-Westfalen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: DIE UMSETZUNG DER ISTANBUL-KONVETION IST IHRE VERANTWORTUNG!

(*) Stand 02.10.2019

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal „den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern“ zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.
https://www.change.org/p/stoppt-das-t%C3%B6ten-von-frauen-savexx-bmfsfj-bmjv-bund/u/25144576?cs_tk=As_lkvss5vVRA9aMmF0AAXicyyvNyQEABF8BvF4Yo-NNVlOUK8qcjXDMAKs%3D&utm_campaign=b6fe1af6a0b841458820954bed89bedf&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs&fbclid=IwAR2CpOOrwlahf7PMOj9EPV0W1C-eTAfwjXEMHFd3Tpzo12PsfTbvMr_zEeY