AKK erklärt dem Bürger den Krieg

Dieses Papier ist eine Kampfansage gegen jene Schichten der Bevölkerung, die nicht zu den Reichen gehören. Was so liebevoll als der Abbau des Bauches in der Besteuerungskurve bezeichnet wird, ist der Abbau sozialer Gerechtigkeit, der seinerzeit im Steuerrecht eingeführt wurde. Es handelt sich um die Progressionskurve, welche hier als Bauch bezeichnet wird. Sie ist nichts anderes, als die Umsetzung eines dynamisch steigenden Steuersatzes, im Verhältnis zum Mehreinkommen.

Papier liegt FOCUS Online exklusiv vor – CDU peilt wieder eine Einkommensteuerreform an
Papier liegt FOCUS Online exklusiv vor – CDU peilt wieder eine Einkommensteuerreform an
Die CDU setzt eine Einkommensteuerreform wieder auf ihre politische Tagesordnung. Eine kleine jedenfalls. In dem neuen Konzept der Partei für die Soziale Marktwirtschaft der Zukunft zeigt sich ein Trend, den es auch bei der SPD gibt: Beide denken…
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Die Gerechtigkeit, dass eine Familie mit achtundzwanzigtausend Euro jährlich, lediglich mit einem Steuersatz von zwanzig Prozent besteuert wird, aber der Haushalt mit jährlich acht Millionen Einkünften mit einem Steuersatz von 42 Prozent. Die Reichenentlastung nahm bereits die Kohlregierung vor. Der Spitzensteuersatz betrug 1998 noch 53%. Unter Kohl begann dessen Senkung. Von 1998 bis zum Jahre 2005 wurde dieser maximale Besteuerungssatz kontinuierlich gesenkt. Die größte Senkung fand in den Jahren 2003 bis 2005 unter Rot-Grün statt. Hier senkte sich der Spitzensteuersatz um Satte 6,5%. Von 48,5% auf die heutigen 42%. Dies sollte der Entlastung des Mittelstandes dienen. Das Großkapital zahlt ohnehin aufgrund der internationalen Möglichkeiten kaum Steuern.

Es nutzt ein Netzwerk von Täuschung und Verschleierung, inklusive der Möglichkeiten des Steuerbetruges durch die Unterstützung von Finanzbehörden in Bananenrepubliken. Was dann noch verbliebe, versickert in den Kanälen dubioser Tochterunternehmen und Unternehmensbeteiligungen, die lediglich in nahezu unüberschaubaren Konsolidierungsbilanzen auftauchen. Unter Rot-Grün erhoffte man sich durch die Senkung des Spitzensteuersatzes eine Stärkung der wirtschaftlichen Kraft des Mittelstandes, und neue Impulse im Bruttosozialprodukt. Tatsächlich fand dieser Impuls statt. Jedoch nicht in der erhofften Geschwindigkeit. Erst nach dem Regierungswechsel im Jahre 2005, zur CDU wurde der positiven Effekt im Wirtschaftswachstum des Mittelstandes spürbar. Nun könnte man meinen, weitere Senkungen im Steuersatz würden ebenfalls positive Effekte herbeiführen, besonders, wenn es sich um die Entfernung des Bauches handelt. Letztlich ist es jedoch lediglich eine Steuererhöhung der unteren Einkommen durch die Hintertüre.
https://www.gruppe-wagenknecht.de/blog/akk-erklaert-dem-buerger-den-krieg/?fbclid=IwAR3Ueq6kIqAjL8jCrUoFy9uNC-LdTer9R2tg1bDUfwJLXr3OLL63pqtHr54#