TÄTER „BEREITS ERHEBLICH IN ERSCHEINUNG GETRETEN“

Düsseldorf: Nordafrikaner vergewaltigen 51-Jährige im Hofgarten
Von DAVID DEIMER | Laut BILD wurde eine „schlimme Gruppenvergewaltigung“ in Düsseldorf durch „keine Deutschen“ drei Monate nach dem Verbrechen von Polizei und Staatsanwaltschaft aufgeklärt. Die polizeibekannten Intensivtäter sind zwischen 15 und 17 Jahre alt.

Eine Frau (51) aus Wuppertal war an Pfingsten 2019 nach einem Altstadtbesuch in den Hofgarten gelockt, dort vergewaltigt und beraubt worden. Jetzt hat die Polizei vier Jugendliche (keine Deutschen) als Tatverdächtige festgenommen, teilte sie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit. [BILD]

Das Opfer hatte in „der verhängnisvollen Nacht“ vom 7. auf den 8. Juni wegen Unwohlsein eine Disco verlassen und wollte eine öffentliche Toilette aufsuchen. Dabei wurde es von einem jungen Mädchen, das als Lockvogel diente, angesprochen. Die erst 14-jährige Mittäterin hatte der Frau ihre Hilfe angeboten und sie in den nahen Hofgarten geführt, um „frische Luft zu schnappen“.
Wer schützt die Menschen vor „schutzsuchenden“ Intensivtätern?

Dort hatte das Mädchen die drei anderen Jugendlichen herbei gerufen, die bereits in „Stellung“ auf Beute lauerten. Die nordafrikanische Personengruppe hatte ihr traditionelles Taharrush-Opfer dann immer tiefer in den Park gedrängt und auf einer Anhöhe schließlich „brutal vergewaltigt“. Dabei wurden dem Opfer auch die Handtasche sowie das Handy geraubt. Die Wuppertalerin flüchtete sich vor den Geflüchteten in ein nahegelegenes Hotel an der Inselstraße, bat um Hilfe und ließ von den Mitarbeitern die Polizei rufen, die die geschockte Frau in ein Düsseldorfer Krankenhaus einliefern ließen.

Das Opfer beschreibt die Täter: Etwa 24 bis 26 Jahre alt, circa 1,70 Meter bis 1,85 Meter groß, nordafrikanisches Aussehen. Einer hatte krauses schwarzes Haar.

Gruppenvergewaltigung, Körperverletzung, Drogen, Diebstahl …

Auf der Kleidung des Vergewaltigungsopfers wurden Täter-DNA-Spuren sichergestellt und analysiert. „Am 11. September bekamen wir von der DNA-Analyse-Datenbank Treffer für zwei Personen“, erklärt Kriminalhauptkommissarin Sabine Supply vom KK12.

Die DNA-Treffer führten zu zwei Intensivtätern aus Ratingen, nach eigenen Angaben 15 und 17 Jahre alt. Beide sind bereits polizeilich „erheblich in Erscheinung getreten”, unter anderem wegen Körperverletzung, Drogen und Diebstahl. Die beiden Genital-„Goldstücke“ (Martin Schulz, SPD) wurden „zu Hause“ festgenommen – wohl eher in einer MUFL-Unterkunft à 8.469 € Steuergeld im Monat pro Täter. Über sie kamen die Ermittler auf die zwei weiteren Komplizen: die 14-jährige Mittäterin und einen weiteren tatverdächtigen „Bub“ (15). Das Handy des Opfers wurde dann im Umfeld der 14-Jährigen gefunden.

„Ungeachtet ihres Alters sitzen alle Vier in U-Haft”, erklärte Staatsanwältin Britta Zur bei der Pressekonferenz am Donnerstag: „Die Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher schwerer Vergewaltigung, Raubes und Körperverletzung dauern an.” So soll dabei die Frage geklärt werden, „ob die Tat von den Jugendlichen geplant war“ (BILD). Von wem sonst – vom Opfer?
http://www.pi-news.net/2019/09/duesseldorf-nordafrikaner-vergewaltigten-51-jaehrige-im-hofgarten/?fbclid=IwAR0OBNGfbQ4u6uECACZTwSjOjRJBfArRRu2c4MBpGi3hVKUPOkKznmc8vNY