Diese Richtet, die do was verzapfen…ab nach Sibirien!

‎Bernardette Morgia-Vollmer‎ an Alternative für Deutschland: AfD
Gestern um 12:59
Klassenjustiz: Ich sage lieber nicht´s dazu. Habe keine Lust bei Facebook schon wieder 30 Tage gesperrt zu werden. Rentnerin in München: 2000 Euro Strafe – weil sie Pfandflaschen sammelte https://www.welt.de/…/2000-Euro-Strafe-weil-sie-Pfandflasch… via @welt

2000 Euro Strafe – weil sie Pfandflaschen sammelte
Veröffentlicht am 21.09.2017
Sie wollte sich nur die Rente aufbessern: Weil eine 76-Jährige am Münchner Hauptbahnhof eine Flasche mitnahm, muss sie nun eine hohe Geldstrafe zahlen. Die Bahn beruft sich auf die geltende Hausordnung.
Mitarbeiter des Münchner Hauptbahnhofs kannten offenbar kein Erbarmen, als sie Anna Leeb „auf frischer Tat“ ertappten. Die Rentnerin war ihnen bekannt. Vor zwei Jahren hatte sie im Hauptbahnhof Hausverbot erhalten, weil sie wiederholt die Mülleimer nach Pfandflaschen durchsucht hatte.
Dieses Mal griffen die Bahn-Mitarbeiter härter durch: Sie verständigten die Polizei, Leeb wurde wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Es kam zu einem Strafverfahren, in dem gegen sie eine Geldstrafe von 2000 Euro verhängt wurde. Zuerst hatte die Münchner „tz“ über den Fall berichtet.

2000 Euro – viel Geld für die „Beute“ im Wert von acht Cent, viel Geld für die 76-Jährige. Mit dem Pfandsammeln hatte sie überhaupt erst angefangen, um sich die knappe Rente aufzubessern. Auf dem Münchner Hauptbahnhof hatte sie damit bis zu ihrem Hausverbot gute Erfahrungen gemacht: Manchmal fragten sie Schaffnerinnen sogar, ob sie die leeren Züge nach Flaschen durchsuchen wolle.

Bahn beruft sich auf Hausordnung
Der Münchner Hauptbahnhof ist in der Hand der Deutschen Bahn. Und die Hausordnung des Unternehmens verbietet das Flaschensammeln. Die Polizei greift in solchen Fällen erst dann ein, wenn Mitarbeiter einen Verstoß gegen die Hausordnung melden und zur Anzeige bringen.

Auf Anfrage der WELT sagte ein Bahn-Sprecher zum Fall der Rentnerin Leeb: „Das Hausverbot besteht seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Sie kann jederzeit den Hauptbahnhof betreten, muss sich allerdings an unsere Hausordnung halten – und hier gilt unter anderem, dass das Durchsuchen von Abfallbehältern nicht gestattet ist.“
Man bedauere allerdings, dass sich die Situation so zugespitzt habe, und wolle in den nächsten Tagen „auf die Rentnerin zugehen und den persönlichen Dialog mit ihr suchen“.
Doch Leeb hat offenbar endgültig genug: Sie sagte der „tz“, sie wolle den Hauptbahnhof nicht mehr betreten.
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