BRAVO! Gabalier lässt sich vom „Staatsfunk“ nicht verarschen

Es sollte wohl laufen, wie bei Björn Höcke. Tja. Nicht mit Andreas Gabalier. Er ließ Fragen, die mit seiner Musik nichts zu tun haben, gar nicht erst zu.

Von Die Stahlfeder
Der österreichische Popstar Andreas Gabalier gehört zu den wenigen Unterhaltungskünstlern, die sich nicht beim linksgrünen Mainstream anbiedern. Erstaunlicherweise haben sämtliche daraus resultierende öffentliche Anfeindungen (bis hin zu unverhohlenen Nazi-Vorwürfen, die – wie immer – selbstverständlich völlig absurd waren) seinem Erfolg keinen Abbruch tun können.
Das ist der linksgrünen Medien-Mischpoke natürlich ein Dorn im Auge, und so wollte ihn das Ösi-Staatsfernsehen ORF bei einem Interview mal so richtig schön vorführen, oder besser gesagt, öffentlich hinrichten. Gabalier ließ sich jedoch nicht aufs Glatteis führen und sprach – statt wie erhofft das Vierte Reich auszurufen oder zumindest den erneuten Anschluss Österreichs zu verkünden – ausschließlich über sein neues Album und seine aktuelle Tournee.

Bodenlose Unverschämtheit! Wie kann ein grundsätzlich unpolitischer Unterhaltungskünstler es nur wagen, sich lediglich über seine Arbeit auszulassen, ohne weltbewegende politische Botschaften abzusondern? Einem Grönemeyer oder Lindenberg wäre das nie passiert!

Doch beim Gespräch zeigte sich schnell, dass Andreas Gabalier „keine journalistisch verwertbaren Antworten geben wollte“, sagte ein Sprecher des ORF laut österreichischen Medien. Das Gespräch enthielt bis zu diesem Zeitpunkt keine über Konzert-PR hinausgehenden Äußerungen Gabaliers, sagte ein ORF-Sprecher. Der Sender habe sich dazu entschlossen, das Gespräch nicht auszustrahlen.

Mit anderen Worten: Wenn ein Musiker bei einem Interview erwartungsgemäß über sein neues Album und seine aktuelle Tournee spricht, ist das „journalistisch nicht verwertbar“. Journalistisch verwertbar wird es erst ab mindestens einem bestätigten Hitler-Zitat.

Auch wenn ich mit seiner Musik zugegebenermaßen nicht viel anfangen kann, aber Daumen hoch für Andreas Gabalier! Ich wünsche ihm von Herzen weiterhin viel Erfolg, denn dieser ist die schmerzlichste Demütigung für die Gesinnungs-Blockwarte, denen die Zerstörung der bürgerlichen Existenz Andersdenkender als Orgasmus-Ersatz dient.

BRAVO! Gabalier lässt sich vom “Staatsfunk” nicht verarschen