Die Wahrheit über die Kondensstreifen

10.03.2016

Langlebiger die Kondensstreifen fördern die Erwärmung der Erdatmosphäre. Bestehende Geoengineering-Ideen zur Abkühlung der Erde beabsichtigten deshalb, Zirren zu reduzieren, und nicht wie mit Kondensstreifen mehr davon zu produzieren.

Nach sechs Jahren Arbeit zieht der in Bern lebende Walliser Regisseur seine eigenen Schlüsse: Behörden in den USA, Europa und auch das Schweizer Bundesamt für Umwelt würden seit Jahren mit Anfragen zum Chemtrail-Phänomen überhäuft, sagt er. Doch trotz ausgiebiger chemischer Messungen in Kondensstreifen seien die «verdächtigen Stoffe» Aluminium und Barium bislang nicht untersucht worden. Die Resultate seiner Messungen hätten «einen ernstzunehmenden und wissenschaftlichen Hinweis» für Chemtrails ergeben, weil Barium auf 8500 Meter Höhe festgestellt wurde. «Meiner Meinung nach ist es Pflicht der Behörden, endlich eine unabhängige und seriöse Messung in Auftrag zu geben», so Hancke.

Nicht falsch ist indessen, Kondensstreifen als «Chemtrails» zu bezeichnen, da sie nebst Wasserdampf und Kohlendioxid auch Chemikalien aus dem Verbrennungsprozess und vom Abrieb in den Flugzeugmotoren enthalten. Die Abgase des wachsenden Flugverkehrs führen also vielmehr zu einem unbeabsichtigten als zu einem mutwilligen «Klimaexperiment».
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/die-wahrheit-ueber-die-kondensstreifen/story/27639462?fbclid=IwAR3__dqBf51muUObWSxQECPQBhIaEQR-jZCwBfLUTcXiNyAWNZyz9NzjxHU