Die Armen zahlen wieder mal die Zeche…

Die Bundesregierung hat das Klimapaket geschnürt. Die Bürger sollen mehr für Diesel und Benzin bezahlen – und schnell ist klar, dass die Rechnung für den Klimaschutz an den ärmeren Familien hängen bleibt.
Montag: Der Normalverdiener sitzt vor dem Fernseher und rechnet mit, was das Klimapaket der Bundesregierung für ihn bedeutet. Benzin und Diesel sollen Jahr für Jahr teurer werden. Diese Maßnahme belastet vor allem Familien, die jeden Euro und jeden Cent dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Sie sind aber auf das Auto angewiesen, weil ihnen außerhalb der Ballungszentren keine S-Bahn, keine U-Bahn und auch sonst kaum öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Gutverdiener kümmern sich nicht um viel um Preiserhöhungen
60 Prozent der Deutschen fahren vorwiegend mit Pkw, viele, weil sie sich anders nicht fortbewegen können: zur Arbeit, zur Kita und Schule und zum Verein. 60 Prozent sind auf das Auto angewiesen. Diese Zahl müssen sich Parteistrategen einprägen, bevor sie eine Verkehrswende predigen.

Diese Zahl aus den ländlichen Räumen muss in die Köpfe der Parlamentarier, die in der Großstadt Berlin Regeln für das ganze Land aufstellen wollen.
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