Martina Renner und die Antifa

Linken-Abgeordnete Martina Renner wurde gestern nicht nur im Bundestag von Kubicki aufgrund eines Antifa-Ansteckers gerügt, sondern fordert über Twitter auch einen Stellenzuwachs bei der Antifa statt bei Polizei und Geheimdiensten.

Die Antifa wird vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuft, weil sie gegen staatliche Einrichtungen und deren Repräsentanten agitiert. Große Teile der Antifa akzeptieren Gewalt als politisches Mittel.

Dass eine Bundestagsabgeordnete sich offen für eine verfassungsfeindliche Gruppierung ausspricht, ist ein Skandal, der aufgrund der ungleichen Bewertung linksextremistischer und rechtsextremistischer Gruppen als solcher von den Leitmedien wahrscheinlich kaum thematisiert wird.

Dass sie darüber hinaus auch die staatliche Exekutive, hier also Polizei und Geheimdienste, zugunsten radikaler Gruppen ablösen möchte, macht ihre Eignung als Bundestagsabgeordnete zusätzlich fragwürdig.

Man stelle sich vor, ein AfD-Bundestagsmitglied hätte einen Stellenzuwachs bei radikalen Rechtsextremisten statt bei Polizei und Geheimdiensten gefordert. Er müsste berechtigterweise seines Amtes enthoben werden.