FAST 1000 ARBEITSPLÄTZE BETROFFEN: CONTINENTAL GIBT SACHSEN-WERK AUF

CONTINENTAL GIBT STANDORT IN LIMBACH-OBERFROHNA AUF
Limbach-Oberfrohna – Der weitreichende Konzernumbau beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental trifft den Standort Limbach-Oberfrohna in Sachsen mit voller Wucht. Fast 1000 Arbeitsplätze sind betroffen.
Der Auto- und Reifenhersteller gibt den Standort Limbach-Oberfrohna auf. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

„In Limbach-Oberfrohna mit derzeit rund 1230 Arbeitsplätzen soll das Geschäft mit hydraulischen Komponenten für Dieselmotoren (Injektoren) 2028 auslaufen. Davon wären voraussichtlich rund 860 Arbeitsplätze in der Produktion betroffen. Für die weiteren rund 370 Arbeitsplätze ist ein Übergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen“, teilte ein Pressesprecher mit.

Grund für den Job-Abbau seien die rapide Digitalisierung und die Absatzschwäche in der Autobranche. Da Fahrzeughersteller viel Geld in die Elektromobilität, automatisiertes Fahren und vernetzte Autos investieren müssten, übten sie einen starken Preisdruck auf Zulieferer wie Continental aus. Daher könne der Konzern den Standort Babenhausen nicht in vollem Umfang beibehalten.

Continental hatte am Mittwoch einen großangelegten Konzernumbau verkündet. Bis Ende 2023 seien weltweit 15.000 Stellen von Veränderungen betroffen, davon 5000 in Deutschland, hieß es.

Neben Limbach-Oberfrohna seien auch die Standorte in Babenhausen (Hessen), Roding (Bayern) und Pisa (Italien) betroffen
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