4700 Jobs weg, 11 600 wackeln

DAS SAARLAND IN DER KRISE
von: STEFFEN MEYER UND RALPH STANGER veröffentlicht am
27.09.2019 – 19:16 Uhr
Saarbrücken – Stellenabbau und drohende Entlassungen – eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Es ist die größte Wirtschaftskrise seit dem Ende des Bergbaus im Juni 2012.

Das Stahl- und Autoland Saarland fährt gegen die Wand. Die Job-weg-Gerüchte und echter Stellenabbau:

►Beim Getriebehersteller ZF wackeln angeblich 2000 Stellen.

►Bei den Gusswerken Saarbrücken mussten zuletzt 200 Mitarbeiter gehen. Nach der Insolvenz sind die restlichen 1000 Jobs in Gefahr.

►Ford Saarlouis hat schon 1600 Stellen gestrichen. Die übrigen etwa 4600 Stellen wackeln, da die Schließung des Standorts droht.

►Bosch hat zuletzt 400 Stellen abgebaut, 4000 weitere sind bedroht.
Bei Festo wurden Gehaltskürzungen verkündet, da 1,5 Stunden weniger Arbeitszeit/Woche beschlossen wurde.

►Bei Saarstahl und Dillinger werden 1500 Stellen gestrichen. 1000 weitere sollen ausgelagert werden. Der Konzern will so rund 250 Mio. Euro im Jahr sparen. Auf betriebsbedingte Kündigungen soll voraussichtlich verzichtet werden. Seit September galt ohnehin schon Kurzarbeit.
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