Inuit: Es gibt keinen Klimawandel, sondern die Erde ist leicht gekippt

Die Inuit-Ältesten haben bereits im Dezember 2014 Alarm geschlagen. Die Erde sei in ihrer Position „verrutscht“ und der Himmel habe sich geändert. Das sei überhaupt nicht beachtet worden. Es sollen sich aber Berichte mehren, dass diese Warnung ernst zu nehmen sein soll. Es gehe, so die Ältestenräte der Inuit, überhaupt nicht um einen menschengemachten Klimawandel, sondern darum, dass die Erdachse leicht gekippt sei, denn auch der Himmel habe sich verändert.
Die Inuit: ein indigenes Volk im Einklang mit der Natur
Die Inuit sind, wie die „Native Americans“ (Indianer), ein indigenes Volk. Sie leben in der kanadischen Arktis, auf Grönland, in Sibirien und in Alaska. Letzten Winter tagten ihre Ältestenräte, glichen ihre Erfahrungen miteinander ab und dann teilten die Stammesältesten der NASA mit, welche Veränderungen sie bemerkt hatten. Ihrer Meinung nach muss sich die Erdachse verschoben haben. Dies sei die schlüssigste Antwort auf die Veränderungen, die sie in ihrer Umwelt bemerkten. Diese Schlussfolgerung ist die Ansicht eines Volkes, das sich in seinem Überlebenskampf auf die Ortung des Mondes und der Sterne verlässt, da sie einen großen Teil des Jahres in völliger Finsternis leben.
Sie glauben nicht, dass vom Menschen in die Atmosphäre entlassenes CO2 diese Veränderungen hervorrufen kann. Es geht nämlich nicht nur um Klimaveränderungen. Der Lauf der Sonne, ihre Aufgangspunkte und Untergangspunkte, die Stellung der Sterne und die Winde haben sich leicht, aber bemerkbar verschoben. Die Sonne geht im Winter früher auf und später unter. Früher habe es nur eine Stunde Licht im Mittwinter gegeben, heute sind es zwei. Die Tage werden länger und die Sonneneinstrahlung ist wesentlich höher. Sie beobachten die zunehmend schmelzenden Gletscher, die Verbrennungen an den Körpern der Seehunde und die Beschädigungen ihrer Haut. Die Ältesten behaupten, dass die Sonne seit einiger Zeit nicht mehr dort aufgeht, wo sie früher einmal aufging und die Tage wärmer geworden sind und spürbar länger dauern als früher. So ging früher nach der langen Winterpolarnacht die Sonne pünktlich am 13. Januar zum ersten Mal wieder über der grönländischen Stadt Ilulissat auf. Seit 2011 ereignet sich dieser erste Sonnenaufgang im neuen Jahr aber am 11. Januar.
Die Gestirne haben ihre Position verändert
Auch die Sterne und der Mond sollen ihre Position am Himmel leicht verändert haben. Das alles beeinflusst die Temperaturen, da sind sich die Ältesten der Inuit sicher. Sie haben von ihren Vorfahren wiederum die äußerst feine und aufmerksame Beobachtung der Natur, der Winde, des Himmels, der Sonnenauf- und Untergangspunkte gelernt, weil das für das Überleben dort in der gnadenlosen Eiswüste unabdingbar ist. Die Inuit beobachten all diese feinen Zeichen viel genauer und aufmerksamer.
„Die Sonne ist falsch. Die Sterne sind falsch. Die Erdachse hat sich verändert. Um Seehunde zu jagen, benötigen wir Tageslicht. Wir hatten nur eine Stunde Tageslicht (im polaren Winter, Anm. der Red.). Heute hatten wir zwei Stunden Tageslicht (am 21. Dezember, Tag des Sonnentiefstandes).
Diese Veränderung ist deutlich feststellbar, denn das Tageslicht ist viel höher am Horizont als sonst. Ich merke diese Veränderungen durch Beobachten der Atmosphäre. Ich habe schon immer hier gelebt und mein ganzes Leben lang die Sonne beobachtet. Der Verlauf der Sonne hat sich nicht verändert, dafür aber der Punkt, an dem sie aufgeht. Vielleicht ist die Erdachse gekippt. Wir möchten über die Sonne und die Umwelt sprechen, aber wir wissen nicht, was wirklich passiert ist. Die Sonne ging sonst sehr nah „neben“ der höchsten Spitze des Berges auf. Neuerdings geht sie „hinter“ der höchsten Spitze des Berges auf. Da die Sonne jetzt höher strahlt, bekommen wir jetzt mehr Hitze ab. Dies verändert das Klima.
Ich habe gelernt, mich anhand der Sterne zu orientieren. Aber sie sehen von hier jetzt anders aus. Wir haben festgestellt, dass sich die Positionen der Sterne verändert haben. In unserer Welt verändert sich derzeit alles: unser Land, der Himmel und die Umwelt. Die Eisschollen verhalten sich anders, was mit der veränderten Windrichtung zu tun hat. Der Wind kam normalerweise aus Norden. Wir hatten seit langer Zeit keinen Nordwind mehr. Der Wind kommt jetzt hauptsächlich aus Osten; sogar Südwind gibt es ab und zu, was sonst nie der Fall war. Der strenge Ostwind bringt sehr schlechtes Wetter mit (was Jagd und Fang von Tieren erschwert).“
(Ludy Pudluk, Elijah Nowdlak, Herve Paniaq von den Inuit an der Ostküste Grönlands)

Inuit: Es gibt keinen Klimawandel, sondern die Erde ist leicht gekippt