Bundesagentur für Arbeit

Projekt für Langszeitsarbeitslose funktioniert
Eine positive Bilanz zieht die Bundesagentur für Arbeit für ihr Programm, Langzeitarbeitslosen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. In 21.300 Fällen gelang das. Die Jobs sind öffentlich gefördert.
Der „Soziale Arbeitsmarkt“ als Jobbrücke für Langzeitarbeitslose hat sich nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) sechs Monate nach seinem Start als „Erfolgsgeschichte“ erwiesen. Bis Ende Juni sei es gelungen, 21.300 Langzeitarbeitslose in öffentlich geförderte Jobs zu vermitteln, so BA-Vorstandschef Detlef Scheele in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Bei dem Programm handelt es sich um einen Kombilohnmodell, bei dem Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen Lohnkostenzuschüsse bekommen. „Bereits nach einem halben Jahr sind wir etwa bei der Hälfte der erwarteten Beschäftigungsverhältnisse. Das ist für den Start eines solchen Programms gigantisch schnell“, betonte Scheele. „Wenn das so weitergeht, haben wir bereits 2020 so viele Arbeitsverhältnisse geschaffen, wie wir theoretisch mit den vorhandenen Mitteln finanzieren können.“
Vier Milliarden für Programm „Sozialer Arbeitsmarkt“
Insgesamt stehen im Zusammenhang mit dem „Sozialen Arbeitsmarkt“, für das die Große Koalition 2018 die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat, vier Milliarden Euro für fünf Jahre zur Verfügung. Erfreut zeigte sich Scheele, das nicht nur öffentliche Arbeitgeber das Jobprogramm nutzten. „In manchen Arbeitsagenturbezirken stammen bis zu 70 Prozent der angebotenen Stellen von privaten Arbeitgebern“, sagte Scheele.
Er sei froh, erklärte Scheele, dass die Jobcenter mit dem Programm ein Instrument erhielten, das über die bisher häufig eingesetzten Möglichkeiten, wie etwa Bewerbungstrainings, hinausgehe. In der Vergangenheit habe es für Menschen, die schon länger arbeitslos waren, kaum vernünftige Maßnahmen gegeben.
Förderung für Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen
Das Jobprogramm war zu Jahresbeginn angelaufen. Danach erhält, wer über 25 Jahre alte Langzeitarbeitslose einstellt, vom Staat einen Lohnkostenzuschuss. Ziel ist es, rund 150.000 Langzeitarbeitslose mit verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen zu erreichen, um sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

Die Lohnkostenzuschüsse unterscheiden sich je nach individuellem Fall:
Hat der neue Mitarbeiter mindestens sechs der letzten sieben Jahre Arbeitslosengeld II bezogen, erhält die Firma zwei Jahre lang hundert Prozent des Mindest- beziehungsweise Tariflohns erstattet, danach jährlich zehn Prozent weniger.
War der Mitarbeiter mehr als zwei Jahre arbeitslos, werden im ersten Jahr 75 Prozent des Lohns erstattet, im zweiten Jahr 50 Prozent.
Betriebe können bis zu fünf Jahre lang staatliche Zuschüsse erhalten, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen sozialversicherungspflichtig beschäftigen.
https://www.tagesschau.de/inland/langzeitarbeitslose-111.html?fbclid=IwAR3pO2L08nUnwJvobw1gjJ37YhBB5id1e06fwPT5n7zIxM9ElWulQ41A-a8
https://www.focus.de/finanzen/news/statt-hartz-iv-bundesagentur-chef-lobt-den-sozialen-arbeitsmarkt_id_10945169.html?fbclid=IwAR10Zn9sHefQQcc4-IM5gHC2H-Gu2bQM0JC59YR2jHtl2HccI1xKN8mxbIk
Equal Pay +10%
21. Juli um 11:45 •
Wiedereinmal singt sich die BA die Welt schön, eine Welt, wie sie es gerne hätte, aber den brutalen Realitäten nicht entspricht!
Für Menschen Ü56+x ist einfach Schluss am Arbeitsmarkt, denn die fallen aus dem jung, billig, billig, temporäre beschäftigt und schnell entsorgbaren Raster der Wirtschaft heraus, da nützen auch solche „Programme“ absolut nichts!
Fa Cecik Das ist nur eine Botschaft um weiter an der Rente mit 67 zu halten.
Und zweitens, es ist besser weniger Rente für die älteren zu bezahlen, als sie im Arbeitsleben weiter zu halten. Warum, weil das der Trend in der ganzen Industrie heutzutage ist.
Als BR begreife ich nicht den ständigen Aufschrei von den Arbeitgeber, dass man auf die Erfahrung von den älteren Arbeitnehmer, nicht verzichten will, auf der anderen Seite erlebe ich immer wider, dass man ältere einfach nicht weiter beschäftigen will und versucht die so schnell wie möglich aus den Betrieben loszuwerden und das fängt schon ab 55 aufwärts.
Aus meiner Erfahrung, sind das einfach die Lobby Absprachen zwischen der Politik und Arbeitgebern, um weiter an der Rente mit 67 zu halten und wenn die alten draußen sind finden die nie mehr wider einen festen Job, oder werden durch die Leiharbeit bis zu der Rente durch geschliffen mit der Konsequenz der Verarmung.

Roberto Schneider
….auch deshalb bin ich begeistert von der Bibel,der frohen Botschaft.Gott kann alle gebrauchen für die Mitarbeit in seinem Weinberg. Jung, (könig david) alt (Mose/Abraham…).., klug, wenigerklug. ! Wer sich zur Verfügung stellt, kann mitarbeiten und bekommt auch( himmlischen) Lohn.

Roberto Schneider
Ich kenne wohl auch 70 jährige ,die durchaus wieder tätig geworden sind, Ob nun als apothekenfahrer( aushilfe/lohn), aber sogar als ARZT ( 20Stunden basis) !oder als Imker oder oder oder..// Allerdings sind das i.d.R. Nebenerwerbstätigkeiten, Hobbies und keine Vollerwerbstätigkeiten..Und natürlich , da stimme ich zu, der ZEitgeist ist nicht immer der biblische Geist. Beim „Zeitgeist“ zählen manchmal ganz andere Dinge… jung+billig+unkritisch+willig

Frank Lukacs
Fuktionieren? XD! jaa aber nur solange die Subventionen Fließen!

Marcel Buchner
Nach 5 Jahren ist es aus Wahrscheinlich