Offener Brief an Herrn Markus Lanz!

I. Steinmetz – Satirikerin
40 Min •
Offener Brief an Herrn Markus Lanz!
25.1.2019
Hallo, Herr Lanz,
Freunde von mir haben mich auf Ihre Sendung vom 24.1.2019 hingewiesen, da ich indirekt in Ihrer Sendung erwähnt werde. Ich habe mir diese Sendung also nachträglich angesehen.
Im Gespräch mit Frau Hayali geht es unter anderem um einen gewissen Thorsten, der Frau Hayali wünschte, dass man sie aus 15 Metern aus dem Flugzeug werfen solle. Wenn Frau Hayali einem so dummen Menschen überhaupt Raum gibt – sie selbst hat diesen Post ja schon oft genug selbst erwähnt – dann kommt mir der Gedanke, dass sie sich selbst unbedingt als Opfer darstellen möchte. Diese Beleidigungen, die Frau Hayali als „das sind ja noch die harmloseren Dinge“ bezeichnet, kommen mir inzwischen sehr bewusst eingesetzt vor. Es geht ihr – meiner Meinung nach – inzwischen darum 1. als verständnisvolle, engagierte Journalistin mit Migrationshintergrund zu gelten, 2. als Opferlamm und 3. unbedingt das Buch „Haymat“ (einen kleinen Hinweis dazu gibt es immer!) gut zu verkaufen.
Der Fall Chemnitz wird ins Gespräch gebracht. Frau Hayali stellt sich als die toughe Journalistin dar, die mit Rechts und Links spricht, sich in die Hölle begibt. Sie kam allerdings mit ihrem Kamerateam und diversen Sicherheitsleuten zu keiner Demonstration, es war ein friedlicher Trauermarsch. Sie kam auch nicht, um über den ursprünglichen Todesfall oder über die Polizeischikanen zu berichten, die den Trauermarsch 75 Minuten lang nicht starten ließen. Sie kam nicht, um mit der ANTIFA zu sprechen, die unseren Trauermarsch zum Stillstand brachte und vorzeitig beendete, NEIN, es ging ihr – wie immer – um die angeblichen RECHTEN! Und dann wundert sie sich im Gespräch mit ihren Interviewpartnern, wenn diese sich Luft machen!
Auf all das war ich in Ihrer Sendung gefasst. Ich bin übrigens die Frau, die in Chemnitz Frau Hayali aufforderte neutral zu berichten und bei der sie ziemlich sprachlos wurde (sie stellt es dar, dass sie mir Raum geben wollte, mich nicht belehren wollte. SO kann man es auch nennen!). Weggeschnitten wurde bei dem Video übrigens nichts, vielleicht verlief das Gespräch so, dass man „Das ist nicht meine Aufgabe“ sowohl auf „Es ist ihre Aufgabe neutral zu berichten“ als auch auf „diese Ängste können Sie mir nicht nehmen“ beziehen konnte. Wieder stellt sich Frau Hayali als Opfer dar, aber dieses Gespräch wurde von so vielen Außenstehenden mit Smartphones aufgenommen, da wurde nichts – so wie es beim ZDF üblich ist – „geschnitten“!

Wie gesagt, ich war auf Einiges gefasst. Entsetzt bin ich über die Vergleiche, die Sie, Herr Lanz, ins Spiel brachten. In Bezug auf diesen Thorsten, der Frau Hayali den Tod wünscht, bringen Sie den Satz: „ist das nicht wie bei der AfD, die hält dir ein Stöckchen hin, kommt mit einem Kamel und sagt noch was Derbes dazu, und du springst über dieses Stöckchen drüber?“ WAS um alles in der Welt hat die AfD mit einem total verblödeten Menschen zu tun, der einer Journalistin den Tod wünscht???
Und dann über Chemnitz, ob Frau Hayali auch da „über das Stöckchen gesprungen sei“, weil sie sich einer aufgeheizten Situation ausgesetzt habe. NEIN, es war ein Trauermarsch! Erst die FAKE-News, die die Medien über die „Hetzjagden“ verbreitet haben, das Herunterspielen der eigentlichen Tat und die Verunglimpfung der Sachsen hat die Leute wütend gemacht. Sie sagen: „Ich verstehe nicht, warum man sich solch einer Situation aussetzt, die völlig aufgeheizt ist. Die Analogie wäre doch „Du gehst ins Fußballstadion und versuchst mit Hooligans ein ernsthaftes Gespräch zu führen, während sie gerade ihre Pyros anmachen“. Wie kommt man auf die Idee uns Teilnehmer eines Trauermarsches, ganz normale Menschen die Frau Hayali nur mal die Meinung gesagt haben, mit Hooligans zu vergleichen?
Frau Hayali möchte mit wenigen „Perlen“ sprechen! Sie möchten die Rechtsradikalen irgendwie erreichen, sie „zurückholen“. Diese Arroganz, diese Borniertheit, die Sie als „Verständnis“ verpacken, ist für mich unerträglich!
Als einer der Teilnehmer des Trauermarsches – die Sie mit Hooligans vergleichen – möchte ich Ihnen folgendes sagen: Ich brauche Ihr Verständnis nicht! Ich bin eine ganz normale Frau, ein Durchschnittsbürger, der allerdings den Staatsmedien gegenüber so kritisch eingestellt ist, dass ich – seien Sie mir nicht böse – Ihren Fake-News nicht auf den Leim gehe!

Offener Brief an Frau Dunja Hayali,
Hallo Frau Hayali, vielen Dank, dass ich Sie und Ihr Kamerateam in Chemnitz kennenlernen durfte – und jetzt natürlich auch das „Schnitt-Team“ des ZDF.
Der vom ZDF gesendete Bericht über Chemnitz am 1.9.2018 bestätigt leider genau das, was ich Ihnen in unserem „Gespräch“ sagte. Die einseitige Berichterstattung der deutschen Medien gegen Menschen, die sich gegen das, was im Lande falsch läuft, wehrt! Vielleicht möchten Sie sich selbst – Ihr Team einschließlich Bodyguards im Hintergrund ist ja für die Zuschauer nicht sichtbar – nun als Opfer der Demonstranten zeigen, die Sie verbal angegangen sind und sich Luft verschafft haben. So entnehme ich es Ihrer Äußerung, das Ist Ihnen auch – wie ich teilweise lesen konnte – gut gelungen. Es gibt also Zuschauer, die Sie für Ihren Mut bewundern, sich diesem „Mob“, diesen „Rechten aus Sachsen“ gestellt zu haben.
Ich frage mich welchen Mut es erfordert, sich den normalen Bürgern, die friedlich demonstrieren, auszusetzen, mit einem Pulk Mitarbeiter und der Kamera im Gefolge! MUT hätte es bedeutet, wenn Sie sich den wirklichen Rechtsradikalen ausgeliefert hätten, aber DIE haben Sie nicht gefunden! Sie hätten sich auch der Gewalt der Linksautonomen aussetzen können, die sich wieder versammelt hatten, um Bürger am Recht auf Demonstration gewaltsam zu hindern, aber warum sollten Sie das tun? Passt ja nicht in Ihr Konzept, den Kampf gegen RECHTS.
Schade, dass Sie nicht den richtigen Gesprächsverlauf zeigten, also die Sorgen, die eine Mutter und Großmutter vorbringt, weil die Sicherheit im Lande nicht mehr gegeben ist. Schade, dass das ZDF nicht gezeigt hat, wie Sie sagten, dass es nicht Ihre Aufgabe sei, neutral zu berichten. Schade, damit hätte man zeigen können, dass man auch selbstkritisch sein kann, dass es guten Journalismus in Deutschland gibt, also für das, wofür SIE ausgezeichnet wurden. Warum erinnern mich solch vergebene Orden an das 3. Reich und an DDR-Zeiten? Mit solchen Auszeichnungen zeigt die politische Elite, dass eine Hand die andere wäscht und zusammen wäscht man das Gesicht, nach dem Motto: „Mädel, du bekommst einen Orden, im Gegenzug berichtest du, dass WIR alles richtig machen“. Linientreu nennt man so etwas, das hat es schon zwei Male in Deutschland gegeben. STOLZ sein, muss man auf so eine Auszeichnung nicht!!! Stolz sein auf sich selbst könnten Sie, indem Sie Ihren Job auf`s Spiel setzen, um über die wirklichen Missstände im Land zu berichten, den täglichen Rechtsbruch der in der Regierung – und in den Ämtern auf Anweisung „von oben“ – begangen wird. Also Missstände im eigenen Land anprangern, vor der eigenen Haustüre kehren, nicht nur vor der in Russland oder in den USA. Schade, dass die Vierte Gewalt in Deutschland nicht funktioniert. Dann wäre all das hier im Land nicht möglich, dann wären die Bürger wach, nicht nur im Kampf gegen „rechts“ !
Zu Ihrem Thema Links und Rechts, das Sie ansprachen! Darum geht es MIR bei meinen Besuchen auf Demonstrationen gegen die Merkel-Regierung NICHT, mir geht es um Recht und Unrecht! Und bei dem Trauermarsch geht es mir nicht nur um die Opfer, die unsere „Elite“ schon auf dem Gewissen hat, weil sie Menschen unkontrolliert ins Land lässt, sich auf deren eigene Angaben hinsichtlich ihrer Identität verlässt und sie nicht sofort abschiebt, wenn sie kein Bleiberecht haben oder gar kriminell wurden. Mir geht es darum solche Opfer in Zukunft zu vermeiden, für ein Land in dem wir gut und sicher, also gerne leben! (Für mich gibt es übrigens keinen Unterschied zwischen linker und rechter Gewalt, als Opfer wäre es mir egal, aus welchem Motiv der Täter handelt, Dumpfbacken bleiben Dumpfbacken!)
Sie beklagen den Hass, die Wut, die Beschimpfungen, Unterstellungen, die Häme und einiges mehr. Verbale Prügel sei nicht ohne!!! Stimmt, ich weiß wovon Sie reden. Diese Prügel müssen wir Regierungskritiker seit Jahren tagtäglich ertragen. SIE können sich die Tage aussuchen, an denen Sie bereit sind, sich dem auszusetzen UND werden dafür auch noch fürstlich bezahlt.

Inge Steinmetz